Neue Studie enthüllt Fluchtwege der Duisburger Jüdischen Gemeinde nach 1933
Andree TrubinNeue Studie enthüllt Fluchtwege der Duisburger Jüdischen Gemeinde nach 1933
Neue Studie zu Flucht und Auswanderung der Duisburger Jüdischen Gemeinde wird am 13. November 2022 vorgestellt
Am 13. November 2022 präsentiert Johanna Ritzel die Ergebnisse ihrer Masterarbeit – die erste systematische Untersuchung zu Flucht und Auswanderung der Duisburger Jüdischen Gemeinde seit 1986. Die Veranstaltung ist kostenfrei und ohne Anmeldung für alle Interessierten zugänglich.
Die Präsentation beginnt um 18:15 Uhr in der DenkStätte im Duisburger Stadtarchiv. Aufgrund der begrenzten Platzzahl von 60 Teilnehmenden bietet die Veranstaltung Raum für einen intensiven Austausch.
Ritzels Forschung widmet sich den Entscheidungen jüdischer Männer und Frauen in Duisburg während der Vertreibungsphasen. Im Mittelpunkt stehen zentrale Fragen: Wie viele Einwohner:innen flohen oder wanderten aus, und wann fanden die größten Auswanderungswellen statt? Die Studie beleuchtet zudem individuelle Biografien und gibt so den persönlichen Erfahrungen im historischen Kontext eine Stimme.
Die Frage, ob man bleibt oder geht, steht seit jeher im Zentrum von Migrations- und Fluchtforschung. Ritzels Arbeit knüpft an die 1986 erschienene Publikation Geschichte der Duisburger Juden an und ergänzt sie um aktuelle Dokumentation zu einem prägenden Abschnitt der Stadtgeschichte.
Die Veranstaltung lädt dazu ein, neue historische Erkenntnisse über die Duisburger Jüdische Gemeinde zu entdecken. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung nicht erforderlich. Alle, die sich für Migrationsgeschichte und lokales Erbe interessieren, sind herzlich willkommen.






