NRW genehmigt 97 Cannabis-Anbauvereine nach neuem Teillegalisierungsgesetz
Adalbert BiggenFast 100 Cannabis-Anbau-Vereine genehmigt in NRW - NRW genehmigt 97 Cannabis-Anbauvereine nach neuem Teillegalisierungsgesetz
Nordrhein-Westfalen hat nun 97 Cannabis-Anbauvereine nach dem neuen deutschen Teillegalisierungsgesetz genehmigt. Die Bezirksregierungen in Köln, Düsseldorf, Arnsberg, Detmold und Münster haben die Lizenzen erteilt, während weitere Anträge noch geprüft werden. Das Verfahren folgt den bundesweiten Vorschriften, die es Vereinen ab dem 1. Juli 2024 erlauben, Cannabis anzubauen und an Mitglieder zu verteilen.
Das Bundesgesetz zur teilweisen Legalisierung von Cannabis trat bereits in diesem Jahr in Kraft. Es ermöglicht gemeinnützigen Vereinen, Anträge auf Anbau und Abgabe der Droge an ihre Mitglieder zu stellen. Seither bearbeiten die regionalen Behörden in Nordrhein-Westfalen (NRW) die Anträge unter strengen Auflagen.
Die Bezirksregierung Köln hat bisher 25 Vereine genehmigt, Düsseldorf folgt mit 27. In Arnsberg erhielten 21 Vereine grünes Licht, während Detmold und Münster 11 beziehungsweise 13 Clubs zugelassen haben. Insgesamt wurden in NRW 97 Genehmigungen erteilt.
Weitere 77 Anträge befinden sich noch in der Prüfung. Behördenvertreter beschreiben das Zulassungsverfahren als komplex, da die Vereine zahlreiche rechtliche und sicherheitstechnische Vorgaben erfüllen müssen. Trotz der Fortschritte äußerte Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) Bedenken hinsichtlich möglicher gesundheitlicher Risiken durch den Cannabiskonsum.
Die ersten zugelassenen Cannabis-Clubs in NRW können nun ihren Betrieb nach dem neuen Gesetz aufnehmen. Mit 97 erteilten Genehmigungen und 77 noch ausstehenden Anträgen schreitet die Region bei der regulierten Anbaukultur voran. Die Behörden beobachten weiterhin die Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit, während das System schrittweise eingeführt wird.






