NRW verdoppelt sein Expressbus-Netz mit 20 neuen Linien bis 2032
Nordrhein-Westfalen baut sein Expressbus-Netz mit 20 neuen Linien aus
Mit der Erweiterung sollen die Verkehrsanbindungen für ländliche Gemeinden in der gesamten Region verbessert werden. Rund 600.000 Einwohner profitieren künftig von besseren Anschlüssen an Züge und S-Bahn-Verbindungen.
Die Landesregierung hat für die neuen Strecken bis 2032 insgesamt 140 Millionen Euro bereitgestellt. Die Investition folgt einem Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag, den öffentlichen Nahverkehr im ländlichen Raum zu stärken. Aktuell verkehren in NRW 37 Expressbuslinien – durch die Erweiterung wird sich das Netz nahezu verdoppeln.
Jede neue Linie soll mindestens stündlich fahren, mit zusätzlichen Verbindungen zu Stoßzeiten. Die Busse werden montags bis freitags von 6:00 bis 20:00 Uhr verkehren, wobei einige Strecken über diese Zeiten hinaus verlängert werden könnten. Die genauen Haltestellen und Fahrpläne werden in den kommenden Monaten in Abstimmung mit den Kommunen finalisiert.
Um das Netz leichter erkennbar zu machen, erhalten alle Expressbuslinien in NRW künftig ein einheitliches Design. Die Änderungen sollen einen einheitlicheren und zuverlässigeren Service für Fahrgäste schaffen.
Die neuen Verbindungen werden in naher Zukunft in Betrieb genommen und bieten Bewohnern ländlicher Regionen schnellere und häufigere Reiseoptionen. Mit der bis 2032 gesicherten Finanzierung soll das erweiterte Netz eine zentrale Rolle bei der Verbesserung der regionalen Verkehrsverbindungen spielen.






