05 June 2026, 13:00

Obdachloser bringt Zug am Wittener Hauptbahnhof in Lebensgefahr

BPOL NRW: Gefährliche Störung im Bahnverkehr Bundespolizei nimmt Verdächtige fest

Obdachloser bringt Zug am Wittener Hauptbahnhof in Lebensgefahr

Obdachloser löst gefährlichen Zwischenfall am Wittener Hauptbahnhof aus

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Am 7. Oktober verursachte ein 37-jähriger obdachloser Mann einen gefährlichen Vorfall am Hauptbahnhof in Witten. Er betrat das Gleisbett und zwang einen Zugführer, eine Notbremsung einzuleiten. Die Bundespolizei hat daraufhin Ermittlungen wegen des Beinahe-Unfalls eingeleitet.

Gegen 14:35 Uhr entdeckte der 34-jährige Fahrer des RB-40-Zuges den Mann mit ausgebreiteten Armen auf den Gleisen. Der Lokführer reagierte sofort und löste die Notbremse aus, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Moderne Züge können nicht ausweichen, und ihre Annäherung ist oft lautlos, bis es zu spät ist.

Bundespolizisten trafen kurz darauf ein und fanden den polnischen Staatsbürger auf einem Bahnsteig. Sie entfernten ihn vom Gelände und erteilten ihm ein Betretungsverbot. Später bestätigten die Behörden, dass der Mann obdachlos sei.

Die Bundespolizei hat ein Verfahren wegen Gefährdung des Bahnverkehrs eingeleitet. Ein Bericht wurde an die zuständige Ordnungsbehörde übermittelt, während die Staatsanwaltschaft Bochum nun nach dem aktuellen Aufenthaltsort des Mannes fahndet. Die Beamten warnten zudem vor den lebensgefährlichen Risiken, die mit dem Betreten von Gleisanlagen einhergehen – etwa unter Strom stehende Oberleitungen, Masten oder den starken Sog vorbeifahrender Züge.

Der Vorfall unterstreicht die Gefahren durch unbefugtes Betreten von Bahnanlagen. Dank der schnellen Reaktion des Zugführers konnte eine Kollision verhindert werden, doch die Aktion des Mannes löste ein förmliches Ermittlungsverfahren aus. Die Behörden betonen weiterhin, wie lebensbedrohlich das Betreten von Gleisbereichen ist.

Quelle