23 March 2026, 12:21

PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, einige zu Pferde, mit einer Fahne im Hintergrund und dem Text "Jagen von Indianern in Florida mit Bluthunden" unten.

PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung

Die Tierrechtsorganisation PETA fordert ein Ende von Jagd und Angeln als Freizeitbeschäftigung in Deutschland. Die Organisation bezeichnet diese Aktivitäten als unnötige Grausamkeit, die jährlich Millionen von Tieren unnötiges Leid zufügt.

Laut PETA ist die Jagd weder ökologisch notwendig noch ethisch vertretbar. Die Gruppe argumentiert, dass sie soziale Strukturen von Tieren zerstört, Leiden verlängert und bei manchen Arten sogar zu höheren Fortpflanzungsraten führt. Allein in Deutschland töten Hobbyjäger jährlich über fünf Millionen Wildtiere – dazu kommen schätzungsweise 200.000 Katzen.

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Auch das Angeln wird scharf kritisiert. Angler verletzen Millionen von Fischen pro Jahr, setzen sie Hakenwunden, langem Schmerz und langsamem Ersticken aus. PETA betont, dass Fische fühlende Wesen mit komplexen Sozialverhalten sind, die sich im Spiegel erkennen und Stress empfinden können.

Die Organisation weist darauf hin, dass derzeit in keinem deutschen Bundesland verbindliche Gesetze existieren, die die Freizeitjagd auf Wildtiere einschränken oder verbieten. Zwar ermöglichen jüngste bundesweite Änderungen Managementpläne für Wölfe, doch umfassendere Regulierungen für die Freizeitjagd fehlen weiterhin.

PETAs Kampagne ruft alle, denen Tierschutz am Herzen liegt, dazu auf, Jagd- und Angelveranstaltungen vollständig zu meiden. Die Organisation besteht darauf, dass beide Praktiken vermeidbares Leid über fühlende Lebewesen bringen. Ohne strengere gesetzliche Kontrollen wird das Töten von Millionen Tieren aus sportlichem Antrieb weitergehen.

Quelle