08 May 2026, 00:26

Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen kostet Familien monatlich Hunderte von Dollar.

Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungen

Neuer Phishing-Betrug zielt auf Bewohner in Solingen ab – gefälschte E-Mails im Namen des Bundeszentralamts für Steuern

In Solingen werden derzeit Anwohner mit betrügerischen E-Mails attackiert, die vorgeben, vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zu stammen. Die Nachrichten locken mit einer angeblichen Steuererstattung in Höhe von 1.368 Euro für das Steuerjahr 2024. Die Behörden warnen jedoch: Es handelt sich um Fälschungen – Bürger sollten wachsam bleiben.

Die Betrüger nutzen offizielle Logos und die Farbgebung staatlicher Institutionen, um die Mails authentisch wirken zu lassen. Darin behaupten sie, der Empfänger habe Anspruch auf eine Rückerstattung, müsse seine Bankdaten jedoch innerhalb von 72 Stunden angeben. IT-Sicherheitsexperten betonen, dass dieser künstlich erzeugte Zeitdruck ein typisches Merkmal von Phishing-Versuchen ist.

Das Bundeszentralamt für Steuern stellt klar: Steuerangelegenheiten werden niemals per E-Mail abgewickelt, und es werden keine Kontodaten abgefragt. Verbraucher sollten misstrauisch sein bei unerwarteten Erstattungsmitteilungen, Forderungen nach persönlichen Daten oder verdächtigen Links. Ähnliche Betrugsmaschen, bei denen Banken, Paketdienste oder andere Behörden imitiert werden, häufen sich derzeit in Solingen.

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Wer eine verdächtige E-Mail erhält, sollte keine Links anklicken und keine persönlichen Daten preisgeben. Stattdessen sollte die Nachricht sofort gelöscht werden. Falls bereits sensible Informationen weitergegeben wurden, wird Betroffenen geraten, umgehend ihre Bank zu kontaktieren und Kontobewegungen auf ungewöhnliche Aktivitäten zu überprüfen.

Die betrügerischen Mails missbrauchen das Vertrauen in staatliche Einrichtungen, indem sie deren Corporate Design kopieren. Die Behörden wiederholen ihre Warnung: Echte Steuerkommunikation fordert niemals Bankdaten per E-Mail an. Achtsamkeit bleibt der beste Schutz vor solchen Betrugsversuchen.

Quelle