Proteste gegen geplante Flüchtlingsunterkunft in Ratingen eskalieren
Proteste gegen geplante Flüchtlingsunterkunft in Ratingen eskalieren
Geplante Flüchtlingsunterkunft in Ratingen sorgt für Unmut bei Anwohnern
Rund 100 Bürger nahmen an einer Informationsveranstaltung unter dem Titel „Unterbringung von Geflüchteten in der Gothaer Straße“ teil, um ihre Bedenken zu äußern. Die Stadt hatte die Einrichtung der Unterkunft erst zehn Tage vor dem Treffen bekannt gegeben – für viele kam die Ankündigung überraschend und ließ wenig Zeit zur Vorbereitung.
In der Unterkunft sollen 60 alleinstehende Männer untergebracht werden, überwiegend syrische und afghanische Flüchtlinge im Alter zwischen 20 und 63 Jahren. Jeder Bewohner erhält ein eigenes Zimmer in einer Containeranlage, die in einem Gewerbegebiet errichtet wird. Laut Behörden soll dies die bestehende Wohnraumnot für anerkannte Flüchtlinge entlasten.
Wie die Stadt mitteilte, ist bereits die Hälfte der Männer erwerbstätig, weitere 30 Prozent nehmen an Integrationsprogrammen teil. Dennoch gilt der Stadtteil Ratingen-West als sozialer Brennpunkt, in dem die hohe Zuwanderung die lokalen Strukturen stark belastet. Martin Sahler, Leiter für Integration und Migration beim Caritasverband, vermutet, dass die hohe Teilnehmerzahl auch auf die Mobilisierung durch die rechtspopulistische AfD zurückzuführen sein könnte. Der AfD-Stadtrat Martin Kostyra hatte die Anwohner offen zur Teilnahme an der Veranstaltung aufgefordert. Kostyra, der 2020 mit Unterstützung der CDU in den Rat gewählt wurde, behauptete, sein Ziel sei es, für Transparenz zu sorgen und Ängste vor der Unterkunft abzubauen. Die Stadt hatte jedoch nur Anwohner im Umkreis von 250 Metern direkt informiert. Viele Teilnehmer kritisierten, dass sie im Entscheidungsprozess nicht ausreichend einbezogen worden seien.
Trotz des lokalen Widerstands soll die Unterkunft in Kürze eröffnet werden. Die Meinungen der Anwohner über die Auswirkungen auf das Viertel bleiben gespalten. Bislang hat die Stadt noch keine weiteren Schritte angekündigt, um die in der Veranstaltung geäußerten Bedenken auszuräumen.
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