Rhein-Ruhr kämpft um Olympische Spiele: Bürgerentscheid 2026 entscheidet über Bewerbung
Elvira ZiegertRhein-Ruhr kämpft um Olympische Spiele: Bürgerentscheid 2026 entscheidet über Bewerbung
Die Rhein-Ruhr-Region treibt ihre Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele voran. Im April 2026 stimmen die Bürger in 16 Kommunen, darunter Krefeld, darüber ab, ob sie das Vorhaben unterstützen. Konkurrenz kommt aus München, Berlin und Hamburg, die sich ebenfalls um die Zustimmung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) bewerben.
Ein zentrales Argument der Rhein-Ruhr-Bewerbung ist die bereits bestehende Sportinfrastruktur. Veranstaltungsorte wie die Yayla-Arena in Krefeld könnten dazu beitragen, kostengünstige und nachhaltige Spiele zu realisieren. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, ist das Gelände an der Westparkstraße in Krefeld bereits für die Paralympics im Rollstuhl-Rugby vorgesehen – welche weiteren olympischen Wettbewerbe dort stattfinden könnten, steht jedoch noch nicht fest.
Otto Fricke, gebürtig aus Uerdingen und eine führende Persönlichkeit der FDP, leitet seit Kurzem den DOSB. Damit nimmt er eine Schlüsselrolle im Entscheidungsprozess ein. Die Verantwortlichen der Bewerbung betonen, dass die Nutzung bestehender Anlagen die Kosten senken und die Umweltbelastung verringern würde – und positionieren die Region so als verantwortungsvollen Gastgeber.
Das Ergebnis des Referendums im April 2026 wird über die Zukunft der Bewerbung entscheiden. Ein positives Votum würde die Position der Rhein-Ruhr-Region gegenüber den Mitbewerberstädten stärken. Die finale Entscheidung des DOSB wird dann zeigen, ob die Region in den internationalen Auswahlprozess aufsteigt.






