Schaffner in Gelsenkirchen bei Ticketkontrolle brutal angegriffen und verletzt
Adalbert BiggenSchaffner in Gelsenkirchen bei Ticketkontrolle brutal angegriffen und verletzt
Am Donnerstag, dem 19. Juni, wurde ein Zugschaffner am Bahnhof Gelsenkirchen-Rotthausen angegriffen. Die Attacke ereignete sich während einer routinemäßigen Ticketkontrolle in der S-Bahn-Linie S2. Der Schaffner erlitt mehrere Verletzungen und musste im Krankenhaus behandelt werden.
Der Vorfall begann, als ein 42-jähriger Nigerianer aus Gelsenkirchen kein gültiges Fahrradticket vorweisen konnte. Zwar besaß er ein Deutschlandticket, doch der erforderliche Zusatzschein für sein Fahrrad fehlte. Als der Schaffner ihn darauf hinwies, reagierte der Mann aggressiv.
Der Angreifer beschimpfte den Schaffner rassistisch, riss ihm das Ticket aus der Hand und stellte sich bedrohlich vor ihn. Anschließend schlug er mehrfach auf den Schaffner ein, unter anderem ins Gesicht, und biss ihn in den Arm und den Rücken.
Die Polizei sicherte die Videoaufnahmen aus dem Zug als Beweismaterial. Mittlerweile wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung gegen den 42-Jährigen eingeleitet. Der verletzte Schaffner wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zu dem Angriff laufen noch; die Behörden werten die am Tatort gesicherten Beweise aus.
