Schalke 04 jagt Top-Talent Eba Bekir Işı – doch Frankfurt hält fest
Jolanta MeyerSchalke 04 jagt Top-Talent Eba Bekir Işı – doch Frankfurt hält fest
Schalke 04 plant Transfer des 17-jährigen defensiven Mittelfeldspielers Eba Bekir Işı
Der junge Talent, der derzeit bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag steht, hat nach einer herausragenden Saison das Interesse mehrerer Vereine geweckt. Sein rasanter Aufstieg umfasst ein rekordverdächtiges Debüt sowie Schlüsselrollen in europäischen Wettbewerben.
Işı gab in der vergangenen Spielzeit sein Profidebüt für Frankfurt und wurde zum jüngsten Spieler der Vereinsgeschichte in einem europäischen Wettbewerb. Sein erster Bundesliga-Auftritt folgte am 29. Oktober 2023, als er in der Partie gegen Union Berlin (0:0) eingewechselt wurde. Bis zum Ende der Saison 2023/24 kam er auf zwölf Ligaeinsätze und drei Tore, zudem spielte er eine entscheidende Rolle beim Einzug Frankfurts ins Viertelfinale der Europa League.
Trotz seines wachsenden Rufs lief Işı weiterhin in der viertklassigen Hessenliga auf und trainierte mit der U19 der Frankfurter. Seine Entwicklung wurde mit einer Vertragsverlängerung bis 2028 belohnt – ein Zeichen für das langfristige Vertrauen des Clubs in sein Potenzial. Bis März 2026 hatte er sich bereits als Stammspieler etabliert, mit über 60 Bundesliga-Einsätzen, 15 Toren und Startelf-Plätzen in der Gruppenphase der Champions League 2024/25.
Schalkes Interesse kommt im Rahmen der Vorbereitungen auf die kommende Bundesliga-Saison. Bisher gab es jedoch keine offiziellen Gespräche zwischen dem Verein und Işıs Beratern. Sollte ein Transfer zustande kommen, strebt Schalke laut Berichten einen festen Wechsel an – kein Leihgeschäft. Konkurrenz gibt es genug: Auch Werder Bremen, Red Bull Salzburg, Elversberg und die SpVgg Fürth beobachten die Situation aufmerksam.
Eintracht Frankfurt hält indes an Işı fest, nachdem man ihn langfristig gebunden hat. Sein Aufstieg vom Einwechselspieler zum Champions-League-Starter macht ihn zu einem der größten Talente des deutschen Fußballs. Ein möglicher Wechsel würde angesichts seines steigenden Marktwerts und der vertraglichen Bindung wohl intensive Verhandlungen erfordern.