Schüler des Widukind-Gymnasiums sammeln für Kriegsgräber und Frieden
Adalbert BiggenSchüler des Widukind-Gymnasiums sammeln für Kriegsgräber und Frieden
Schülerinnen und Schüler des Widukind-Gymnasiums engagieren sich für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Eine Gruppe von 26 Neuntklässlern der Klasse 9d wird im November im Rahmen der jährlichen Spendenaktion des Verbandes Sammelgelder einwerben. Der anhaltende Krieg in der Ukraine hat den jüngeren Generationen die Realität von Konflikten nähergebracht.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge finanziert seine Arbeit größtenteils durch öffentliche Spenden. Zu seinen Aufgaben gehören die Dokumentation, Erhaltung und Pflege der Gräber deutscher Kriegstoter im Ausland. Zudem dient die Organisation als Anlaufstelle für Angehörige, Behörden und Einzelpersonen, die sich mit Fragen zu Kriegsgräbern befassen.
Drei Schulen aus der Region beteiligen sich in diesem Jahr an der Aktion: das Widukind-Gymnasium, die Ernst-Barlach-Realschule in Herford und das Wesergymnasium in Vlotho. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d werden in den kommenden Tagen das E-Center, die Innenstadt sowie Wohngebiete besuchen. Vor dem Start traf Bianca Krutemeyer, Geschäftsführerin der Herforder Geschäftsstelle, die Jugendlichen, um ihnen Sammeldosen zu überreichen.
Über seine Kernaufgaben hinaus fördert der Volksbund durch Bildungsprogramme in Deutschland und im Ausland den Frieden. Das Engagement der Schüler spiegelt dieses Bestreben wider, das Bewusstsein der nächsten Generation für diese Themen zu schärfen.
Die gesammelten Spenden werden die Arbeit des Volksbundes sichern – von der Grabpflege bis zur Unterstützung von Angehörigen. Mit dem Einsatz der Jugendlichen möchte die Organisation ihre Tätigkeit im In- und Ausland fortsetzen. Ihr Mitwirken zeigt zugleich, wie sich junge Menschen heute mit den Folgen von Krieg auseinandersetzen.






