Tegels alte Flughafenkantine wird zum pulsierenden Kulturort Turbulence
Jolanta MeyerTegels alte Flughafenkantine wird zum pulsierenden Kulturort Turbulence
Berlins ehemaliger Flughafen Tegel (TXL) erlebt ein Comeback als kultureller Hotspot. Nach der Schließung im November 2020 wurde die einst verlassene Kantine des Geländes in die Turbulence verwandelt – einen neuen Veranstaltungsort für Musik und Events. Das Projekt will Inklusivität und Kreativität zurück in die Berliner Clubszenen bringen.
Die Stilllegung des Flughafens markierte den Start einer großen Umnutzung. Statt eines Abrisses beauftragte Berlin die Tegel Projekt GmbH damit, aus TXL ein nachhaltiges Innovationszentrum zu machen. Neue Mieter wie die Urban Tech Republic und das Schumacher Quartier zogen bald ein.
Zwei Jahre lang stand die Alte Frachtkantine, die ehemalige Flughafenkantine, leer. Dann beschlossen Kulturstiftungen, das Berliner Nachtleben wiederzubeleben, indem sie den Raum neu nutzten. Sechs Kreative, heute bekannt als das Turbulence-Kollektiv, übernahmen die Leitung der Umgestaltung.
Ihre erste Veranstaltung, LIFTOFF, fand am 30. September 2022 statt. Das Team arbeitete mit der Initiative Barrierefrei Feiern zusammen, um allen Gästen barrierefreien Zugang zu ermöglichen. Weitere Events sind geplant, auch wenn der Ort noch im Aufbau ist. Der Eintritt bleibt kostenlos, die Kapazität ist auf 700 Personen begrenzt.
Die Turbulence betreibt nun am Flughafen Tegel einen Ort, der dem alten Flughafen neues Leben einhaucht. Aktuelle Infos zu kommenden Veranstaltungen gibt es auf ihrem Instagram-Kanal. Das Projekt steht als Vorbild dafür, wie verlassene Räume in lebendige Kulturzentren verwandelt werden können.






