Ute Schallenberg erhält Bundesverdienstkreuz für jahrzehntelanges Ehrenamt in Isselhorst
Adalbert BiggenUte Schallenberg erhält Bundesverdienstkreuz für jahrzehntelanges Ehrenamt in Isselhorst
Ute Schallenberg aus Isselhorst ist mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ehrte sie damit für ihr lebenslanges Engagement im Dienst der Gemeinschaft. Die Verleihung fand im Haus Kirchstraße 21 statt, wo Landrat Sven-Georg Adenauer die Auszeichnung überreichte.
Schallenbergs Einsatz erstreckt sich über Jahrzehnte. In den 1980er-Jahren setzte sie sich für eine hauptamtliche Kantorenstelle ein und leitete später 25 Jahre lang den Verein zur Förderung der Kirchenmusik. Ihre Arbeit verband Musik und Menschen – sowohl in kirchlichen Zusammenkünften als auch als Vorstandsmitglied des Isselhorster Heimatvereins.
Ihr Wirken ging weit über die Musik hinaus. Als 2020 jesidische Familien in Niehorst ankamen, unterstützte sie sie mit praktischer Hilfe und gründete einen Kinderchor. Ihr ehrenamtliches Engagement war stets geprägt von ihrem christlichen Glauben und ihrem beruflichen Hintergrund als Ernährungsberaterin.
Lokale Verantwortungsträger würdigten ihren Einfluss. Bürgermeister Matthias Trepper lobte ihre Verdienste für Stadt und Kreis und betonte ein Leben, das sich dem Wohl anderer durch Musik, Kultur und Menschlichkeit widmet. Mit 76 Jahren bleibt Schallenbergs Einsatz ein Vorbild für Selbstlosigkeit. Das Bundesverdienstkreuz würdigt ihre jahrelange ehrenamtliche Arbeit – ihr Wirken hat in der Gemeinschaft bleibende Spuren hinterlassen.






