Vitalie Becker wird zum Star bei Schalke 04 – und bleibt trotzdem bescheiden
Adalbert BiggenVitalie Becker wird zum Star bei Schalke 04 – und bleibt trotzdem bescheiden
Vitalie Becker hat sich in dieser Saison zu einem Schlüsselspieler für den FC Schalke 04 entwickelt. Der junge Verteidiger stand bei jedem Ligaspiel in der Startelf und hat sich damit einen festen Platz in der Stammmannschaft erarbeitet. Trotz seines rasanten Aufstiegs bleibt er bescheiden und konzentriert sich lieber auf die anstehenden Spiele als auf persönliche Erfolge.
Beckers Weg bei Schalke begann bereits 2013, und sein Elternhaus liegt in unmittelbarer Nähe zur Veltins-Arena. Diese Saison markiert seinen Durchbruch im Profifußball – mit elf aufeinanderfolgenden Ligaeinsätzen von Beginn an. Seine konsequenten Leistungen haben auch andere Vereine auf ihn aufmerksam gemacht, darunter der 1. FC Köln, der bereits Interesse an einer Verpflichtung signalisiert hat.
Schalke, aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz, geht mit der eigenen Erfolgsgeschichte bedacht um. Der Club plant, Beckers Vertrag, der noch bis 2027 läuft, vorzeitig zu verlängern, um potenzielle Interessenten abzuwehren und gleichzeitig seinen Marktwert zu steigern. Verhandlungen sind für das Frühjahr angesetzt, wobei eine Gehaltserhöhung wahrscheinlich ist. Derzeit verdient Becker rund 250.000 Euro pro Jahr und zählt damit zu den niedriger verdienenden Spielern im Kader.
Abseits des Platzes hat Becker kürzlich eine Wohnung in Gelsenkirchen erworben – ein weiteres Zeichen für seine langfristige Bindung an den Verein. Trotz seines wachsenden Bekanntheitsgrads bleibt er bodenständig und konzentriert sich auf Training und Spielvorbereitung statt auf Gerüchte.
Die Entscheidung Schalkes, Beckers Vertrag zu verlängern, unterstreicht seine Bedeutung für die Mannschaft. Der Schritt soll seine langfristige Treue sichern und gleichzeitig eine höhere Ablösesumme im Falle eines Transfers ermöglichen. Der Verteidiger selbst bleibt indes fokussiert – auf seine Leistungen, während die Saison weitergeht.






