Volkstrauertag 2025: Velbert gedenkt aller Opfer von Krieg und Gewalt
Andree TrubinVolkstrauertag 2025: Velbert gedenkt aller Opfer von Krieg und Gewalt
Deutschland gedenkt am 16. November 2025 zum 106. Mal am Volkstrauertag
Die jährliche Gedenkveranstaltung ehrt alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft – von der Vergangenheit bis in die Gegenwart. In diesem Jahr finden die zentralen Feierlichkeiten in Velbert statt, organisiert von lokalen Verantwortlichen und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
Die Tradition geht auf das Jahr 1919 zurück, als der Tag eingeführt wurde, um der Gefallenen des Ersten Weltkriegs zu gedenken. Im Laufe der Zeit weitete sich der Fokus aus und umfasst seitdem die Opfer aller Konflikte, insbesondere die unvorstellbaren Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs. Dieser allein forderte über 70 Millionen Menschenleben, hinterließ Europa in Trümmern und machte Millionen zu Flüchtlingen.
Obwohl der Zweite Weltkrieg am 8. Mai 1945 endete, sind seine Narben bis heute spürbar. Der Volkstrauertag ist heute ein Moment der Besinnung – über die Schrecken des Krieges und die Bedeutung des Friedens. In diesem Jahr wird Velbert die zentrale Gedenkfeier ausrichten, zu der auch Kranzniederlegungen gehören.
Dirk Lukrafka, Oberbürgermeister von Velbert und Vorsitzender des örtlichen Volksbunds, wird eine zentrale Rolle bei den Veranstaltungen einnehmen. Der Tag steht zudem im Zeichen von Solidarität und Menschlichkeit und unterstreicht die Notwendigkeit, künftige Konflikte zu verhindern.
In Velbert kommen bei den Feierlichkeiten Vertreter aus Politik und Gesellschaft zusammen, um der Opfer zu gedenken. Die Veranstaltung macht die bleibenden Folgen von Krieg bewusst und setzt ein Zeichen für Frieden und Erinnerung. Der Volkstrauertag bleibt eine der würdevollsten und bewegendsten Gedenkveranstaltungen Deutschlands.






