25 March 2026, 00:21

Wesels Oberbürgermeister und DGB suchen Lösungen für Fachkräftemangel und Jobverluste

Plakat mit zwei Personen vor einem Berg- und Baumhintergrund mit der Aufschrift "Was unser Freihandel bedeutet - Britischer Granit-Arbeiter - Die Fair-Wage-Klausel ist in Ordnung, aber ich will Arbeit."

Wesels Oberbürgermeister und DGB suchen Lösungen für Fachkräftemangel und Jobverluste

Am 13. März 2026 traf eine Delegation des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) mit Wesels Oberbürgermeister zusammen, um drängende Probleme auf dem Arbeitsmarkt zu erörtern. Unter der Leitung von Angelika Wagner thematisierte die Gruppe die Herausforderungen der Region, darunter Fachkräftemangel und wirtschaftliche Umbrüche.

Beim Treffen in Wesel kamen Angelika Wagner, Geschäftsführerin des DGB Niederrhein, und Oberbürgermeister Rainer Benien zusammen. Beide Seiten loteten Möglichkeiten aus, um den Rückgang industrieller Arbeitsplätze und die Auswirkungen des wachsenden Dienstleistungssektors auf die lokale Beschäftigung zu bewältigen.

Seit 2023 kämpft Wesel mit Qualifikationslücken, einem begrenzten Angebot an spezialisierten Stellen und der Abwanderung junger Arbeitskräfte in größere Städte. Der DGB betonte die Notwendigkeit, qualitativ hochwertige Arbeitsplätze zu sichern, die Tarifbindung zu stärken und sich an die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen.

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Oberbürgermeister Benien unterstrich die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Kommunalpolitik, Unternehmen und Gewerkschaften. Die DGB-Delegation forderte gemeinsame Anstrengungen, um faire Arbeitsbedingungen, eine stabile regionale Wirtschaft und einen besseren sozialen Schutz zu gewährleisten.

Die Gespräche fanden in einer konstruktiven Atmosphäre statt und ebneten den Weg für eine fortlaufende Kooperation zwischen Stadt und Gewerkschaften. Das Treffen signalisierte den Willen, die Arbeitsmarktprobleme Wesels durch gemeinsames Handeln anzugehen. Künftige Zusammenarbeit soll sich auf die Verbesserung der Jobchancen, den Erhalt von Fachkräften und die Förderung des Wirtschaftswachstums in der Region konzentrieren.

Quelle