1. FC Köln steckt tief in der Krise – Trainer Kwasniok wackelt nach sieben Spielen ohne Sieg
Andree Trubin1. FC Köln steckt tief in der Krise – Trainer Kwasniok wackelt nach sieben Spielen ohne Sieg
Der Druck auf den 1. FC Köln wächst nach einem weiteren Rückschlag in der sieglosen Serie. Der Verein liegt nun auf Platz 15 der Bundesliga, während die Fragen um die Zukunft von Trainer Lukas Kwasniok lauter werden. Eine Niederlage des FC St. Pauli gegen den SC Freiburg an diesem Wochenende könnte Köln noch näher an die Abstiegszone drängen.
Die Krise des FC hält an: Die sieglose Serie hat sich mittlerweile auf sieben Spiele ausgedehnt. Die jüngste Enttäuschung folgte auf ein verpasstes Derby-Sieg, was Fans und Vereinsführung gleichermaßen frustriert. Sportdirektor Thomas Kessler verweigerte Kwasniok eine klare Rückendeckung und erklärte, er werde "heute Nacht erst einmal darüber schlafen", bevor er eine Entscheidung treffe.
Kwasniok selbst gibt sich jedoch kämpferisch. Er bezeichnete sich als "den richtigen Mann am richtigen Platz" und behauptete, "hundertprozentige Unterstützung" von der Vereinsführung zu haben. Kritiker hingegen werfen ihm vor, sein offensiver, risikoreicher Spielstil trage keine Früchte. Die Offensive wirke harmlos, die defensive Abstimmung sei lückenhaft, und selten halte die Mannschaft den Druck über die vollen 90 Minuten aufrecht.
Mit einem eigentlich mittelmäßigen Kader, der nun mit dem Abstieg flirtet, werden die nächsten Spiele zur Schicksalsfrage. Kessler räumte ein, dass keine überstürzte Entscheidung nötig sei, betonte aber die Dringlichkeit, endlich wieder Siege einzufahren.
Kölns Situation bleibt prekär – nur ein Platz über dem Relegationsrang. Sollte der FC St. Pauli zu Hause gegen Freiburg gewinnen, rutscht der FC auf Platz 16 ab. Jetzt zählt für den Verein nur noch eins: schnellstmöglich drei Punkte holen – oder riskieren, noch tiefer in die Krise zu geraten.






