22 March 2026, 12:23

1. FC Köln vor Trainer-Entscheid: Kwasnioks Zukunft nach Sieglos-Serie ungewiss

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einem Banner 'Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96'.

Kwasniok auf der Kippe? Krisentreffen bei 1. FC Köln - 1. FC Köln vor Trainer-Entscheid: Kwasnioks Zukunft nach Sieglos-Serie ungewiss

Ungewissheit um den 1. FC Köln: Trainer Lukas Kwasniok steht auf der Kippe

Nach sieben Spielen ohne Sieg steht die Zukunft von Cheftrainer Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln auf dem Spiel. Die Vereinsführung kam am Montag zu Beratungen zusammen, um die Lage zu besprechen. Sportdirektor Thomas Kessler traf zu den Gesprächen ein, vermied es jedoch, den unter Druck geratenen Coach öffentlich zu unterstützen.

Aktuell belegt die Mannschaft mit 23 Punkten aus 22 Spielen Platz 12 in der Bundesliga – knapp über dem Abstiegsstrudel. Trotz eines hart erkämpften 3:3 im Derby gegen Borussia Mönchengladbach am Freitag hat sich der Druck nach wochenlangen schwachen Leistungen weiter erhöht.

Als Kwasniok am Trainingsgelände eintraf, erwarteten ihn Fans und Journalisten. Mit lockerem Ton scherzte er: "Oh! Ein Picknick – und ich wurde nicht mal eingeladen." Die Stimmung kippte später, als er nach einem kurzen Gespräch den Anhängern mitteilte: "Heute passiert hier nicht mehr viel. Ich genieße jetzt erstmal die Sonne."

Hinter verschlossenen Türen nahmen die Diskussionen jedoch ernstere Züge an. Kessler weigerte sich, Kwasniok öffentlich Rückendeckung zu geben, und betonte lediglich, man werde "alles ruhig, sachlich und mit offenem Geist" angehen. Seine zurückhaltenden Worte befeuerten Spekulationen über einen bevorstehenden Wechsel.

Sollte Kwasniok gehen, gilt Co-Trainer René Wagner als Favorit für die Nachfolge. Die Vereinsführung prüft ihre Optionen nach einer Serie von nur einem Punkt aus den letzten sieben Spielen. Zwar steht der FC noch über der Abstiegszone, doch die jüngsten Leistungen werfen Fragen nach der langfristigen Stabilität auf.

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Trotz der Turbulenzen war die Saison für Köln nicht durchgehend düster. Mit 23 Punkten liegen sie vor den Mitaufsteigern Mainz (22 Punkte) und Wolfsburg (20 Punkte). Doch mit dem FC St. Pauli und Heidenheim im Nacken bleibt die Abstiegsgefahr präsent – besonders, wenn sich die Leistungen nicht bessern.

Nach den Montagsgesprächen wurde keine sofortige Entscheidung bekannt gegeben. Der Verein evaluiert weiter die nächsten Schritte, während die Saison in die entscheidende Phase geht. Mit aufrückenden Abstiegskonkurrenten muss die Führung bald entscheiden, ob ein Trainerwechsel die Wende bringen kann. Kwasnioks Schicksal hängt nun von den anstehenden Beratungen in den kommenden Tagen ab.

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