30 Jahre Gast-Haus e.V.: Dortmunds Lebensretter für Obdachlose feiern Jubiläum

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Ein Plakat mit einer Weltkarte und dem Text "Wo die Opfer sind: Retten Sie die Überlebenden - 3.950.000 hungernde Menschen".Admin User

30 Jahre Gast-Haus e.V.: Dortmunds Lebensretter für Obdachlose feiern Jubiläum

Dortmunder Hilfsorganisation feiert 30 Jahre Unterstützung für Obdachlose und Bedürftige

Der Verein Gast-Haus e.V. in Dortmund blickt auf drei Jahrzehnte engagierter Arbeit für Obdachlose und sozial Schwache zurück. Seit seiner Gründung im Januar 1996 ist die Einrichtung für Tausende zu einer unverzichtbaren Anlaufstelle geworden. Vergangene Woche beging die Organisation ihr 30-jähriges Jubiläum – mit prominenten Gästen aus Kommunal- und Landespolitik.

Am 14. Januar 1996 nahm der Verein in der Rheinischen Straße seinen Betrieb auf. Seither bietet er täglich warme Mahlzeiten, medizinische Versorgung und einen sicheren Rückzugsort für Menschen in Not. Jährlich geben Ehrenamtliche rund 140.000 Essen aus und brauen 3,5 Tonnen Kaffee – niemand wird abgewiesen.

Besonders im Winter erweitert das Team seine Öffnungszeiten, um Wärme und Obdach zu spenden. Gäste erhalten saubere Kleidung – etwa 25.000 Kleidungsstücke pro Jahr – und über 12.000 medizinische Behandlungen werden geleistet. Mehr als 70.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit fließen jährlich in das Projekt, selbst an Feiertagen.

Geschäftsführerin Katrin Lauterborn verweist auf eine steigende Nachfrage nach Hilfsangeboten. Hohe Mieten, fehlender bezahlbarer Wohnraum, psychische Belastungen und veränderte Familienstrukturen treiben immer mehr Menschen in die Einrichtungen. Trotz der wachsenden Herausforderungen bleiben die Ehrenamtlichen ihrem Grundsatz treu: Jeder Mensch wird mit Würde und Respekt behandelt.

Beim Jubiläum würdigten Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst das Engagement des Vereins. Wüst bezeichnete Gast-Haus e.V. als "Ort der Solidarität und Menschlichkeit" und hob die 30-jährige Tradition der Nächstenliebe in Nordrhein-Westfalen hervor.

Die Organisation bleibt eine unverzichtbare Stütze für die schwächsten Mitglieder der Dortmunder Gesellschaft. Angesichts der wachsenden Nachfrage sind ihre Angebote – von Mahlzeiten bis zur medizinischen Hilfe – wichtiger denn je. Sowohl Verantwortliche als auch Freiwillige bekräftigten ihr Versprechen, auch künftig denen zur Seite zu stehen, die Unterstützung brauchen.

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