01 May 2026, 02:23

Bayerns Pokalsieg im Schatten einer umstrittenen Abseitsentscheidung ohne VAR

Schiedsrichter spricht mit zwei Fußballspielern auf einem grünen Rasen, einer hält den Ball.

Bayerns Pokalsieg im Schatten einer umstrittenen Abseitsentscheidung ohne VAR

Bayern München sichert sich mit 4:1 gegen den 1. FC Köln den Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale – doch eine umstrittene Abseitsentscheidung überschattet den Sieg. Der ehemalige Schiedsrichter Manuel Gräfe bezeichnete den Fehler des Assistenten als klaren Patzer.

Die fragliche Szene ereignete sich, als Konrad Laimers Schuss abgewehrt wurde und Luis Díaz den Abpraller zum Tor verwandelte. Wiederholungen zeigten, dass Díaz zum Zeitpunkt der Ballabgabe im Abseits stand – doch das Tor zählte. Da im frühen Stadium des deutschen Pokals kein Videobeweis (VAR) zum Einsatz kommt, blieb die Fehlentscheidung unkorrigiert.

Gräfe kritisierte die mangelnde Konzentration des Schiedsrichterassistenten und nannte den Fehler "inakzeptabel". Zwar lobte er die insgesamt solide Leistung von Hauptschiedsrichter Tobias Welz, betonte jedoch, dass das Fehlen des VAR keine Entschuldigung für ein derart offensichtliches Abseits sei. Bei einem knapperen Spielverlauf hätte die Kontroverse vermutlich noch mehr Aufmerksamkeit erregt.

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Trotz des Rückschlags dominierte der FC Bayern die Partie. Díaz und Harry Kane trafen innerhalb von nur zwei Minuten und drehten das Spiel zu ihren Gunsten. Der Sieg bringt die Münchner eine Runde weiter, in der der Videobeweis dann eingesetzt wird. Die Auslosung des Achtelfinals findet am 2. November statt.

Bayern München zieht damit in die nächste Runde ein, in der der VAR erstmals zum Einsatz kommt. Der Schiedsrichterfehler, der für Köln bitter war, änderte zwar nichts am Endergebnis – doch der Verein wird im kommenden Monat gespannt auf die Auslosung des Gegners warten.

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