26 March 2026, 22:19

Bochumer Initiative fordert mehr Frauen in der Kommunalpolitik – doch was blockiert den Wandel?

Schwarz-weißes Foto einer Gruppe von Frauen, mit einer sitzend in der Mitte, aus der Frauenwahlrechtsbewegung, mit verschiedenen Alters- und Ethniengruppen.

Bochumer Initiative fordert mehr Frauen in der Kommunalpolitik – doch was blockiert den Wandel?

Veranstaltung in Bochum: Experten und Verantwortliche fordern mehr Frauen in der Kommunalpolitik

Eine kürzliche Veranstaltung in Bochum brachte Expertinnen, Experten und Amtsträger zusammen, um sich für eine stärkere Repräsentation von Frauen in der lokalen Politik einzusetzen. Die am Dienstag, den 4. November, im Deutschen Bergbau-Museum abgehaltene Tagung bildete den Abschluss der Initiative "Sei der Wandel: Frauen für Demokratie". Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter Politikerinnen und Politiker, Wissenschaftlerinnen sowie Vertreter aus der öffentlichen Verwaltung – diskutierten über Geschlechtergerechtigkeit und politisches Engagement.

Der Tag begann mit Präsentationen zu aktuellen Daten über die Rolle von Frauen in kommunalen Gremien. Dr. David H. Gehne und Hanna Schömann, M.A., stellten Erkenntnisse zu Repräsentationslücken vor. Später analysierte Prof. Dr. Barbara Thiessen strukturelle Hindernisse, die die politische Teilhabe von Frauen einschränken.

Andrea Blome moderierte zwei Podiumsdiskussionen – eine zum Thema Sichtbarkeit von Frauen in der Politik, eine weitere zu Demokratie und Gleichstellung. Mag. Maria Pernegger erläuterte zudem, wie Medienbilder das öffentliche Bild von Politikerinnen prägen.

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Drei Mitglieder der Lünener Initiative "Poli-Tisch" nahmen gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Heike Tatsch, an der Veranstaltung teil. Ziel war es, die Präsenz von Frauen in politischen Gremien zu stärken und ihr Profil in der Kommunalverwaltung zu schärfen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen nun helfen, das "Poli-Tisch"-Projekt in Lünen weiterzuentwickeln und kommunale Maßnahmen zur Förderung von Frauen auszubauen.

Das landesweite Projekt "Sei der Wandel" ist seit 2024 aktiv und motiviert Frauen in ganz Nordrhein-Westfalen, sich stärker in das politische Leben einzubringen. Die Diskussionen zeigten sowohl anhaltende Herausforderungen als auch mögliche Lösungsansätze auf, um die politische Beteiligung von Frauen zu erhöhen. Die Vertreterinnen aus Lünen werden die Ergebnisse nutzen, um ihre lokalen Initiativen auszuweiten. Die Veranstaltung unterstrich, wie wichtig kontinuierliches Handeln ist, um die Geschlechterbalance in kommunalen Entscheidungsprozessen zu verbessern.

Quelle