Dortmunds Umbruch: Kobel wird zur Schlüsselfigur nach Abgängen von Brandt und Süle
Jolanta MeyerDortmunds Umbruch: Kobel wird zur Schlüsselfigur nach Abgängen von Brandt und Süle
Borussia Dortmund steht vor einem großen Umbruch im Kader diesen Sommer. Wichtige Leistungsträger wie Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan werden den Verein verlassen. Mit diesen Abgängen verändern sich auch die Führungsstrukturen innerhalb der Mannschaft.
Die Abgänge hinterlassen eine Lücke an Erfahrung, doch Torhüter Gregor Kobel wird voraussichtlich eine größere Führungsrolle übernehmen. Aktuell ist er nach Mannschaftskapitän Emre Can der zweitdiensterfahrenste Spieler im Team, spielt seit 2021 für den BVB und steht noch bis 2028 unter Vertrag. Kobel war bereits unter Emre Can stellvertretender Kapitän, bevor Julian Brandt diese Position übernahm. Nun, da Brandt den Verein verlässt, bekleidet Nico Schlotterbeck den Posten des ersten Vertreters. Trotz der Veränderungen erwartet Kobel jedoch keinen radikalen Wandel in der Verteilung der Verantwortung innerhalb des Teams.
Er hat deutlich gemacht, dass er die Mannschaft lieber auf seine eigene Weise unterstützen möchte, statt sich selbst in den Vordergrund zu drängen. Berichte vom März 2026 heben seine konstant starken Leistungen auf dem Platz sowie seine lobenden Aussagen über Mitspieler nach den Spielen hervor – doch es gibt keine Anzeichen für formelle Änderungen in seiner Führungsrolle seit seiner Zeit als Vize-Kapitän. Kobel deutete zudem an, dass neue Spieler, die in wichtigere Positionen rücken, dem Team zugutekommen könnten.
Obwohl sein Einfluss möglicherweise leicht wachsen wird, sieht er dies nicht als Belastung, sondern als natürliche Entwicklung im Zuge der Mannschaftsverjüngung vor der neuen Saison.
Mit dem Abgang von Brandt, Süle und Özcan wird sich die Führungsstruktur bei Dortmund neu formieren. Kobels Erfahrung und seine lange Vertragslaufzeit machen ihn zu einer zentralen Figur bei der Einbindung jüngerer Spieler. Der Verein steht nun vor der Aufgabe, die neuen Verpflichtungen mit den verbleibenden Routiniers in Einklang zu bringen, um den anstehenden Herausforderungen gewachsen zu sein.






