02 April 2026, 08:23

"Clear" kehrt 2023 zurück – trotz Kontroversen und Moderationswechsel

Eine Gruppe von Menschen an einem öffentlichen Ort in eine hitzige Diskussion vertieft, umgeben von Reportern mit Mikrofonen, Handys und Papieren.

"Clear" kehrt 2023 zurück – trotz Kontroversen und Moderationswechsel

Die Diskussionssendung Clear kehrt 2023 trotz jüngster Kontroversen auf den Bildschirm zurück. Ursprünglich sollte die Moderation für den NDR bei Julia Ruhs liegen, doch der Sender hat sich nun für einen anderen Weg entschieden. Ruhs wird die Sendung jedoch weiterhin für den BR führen.

Die erste Folge von Clear mit dem Titel Migration: Was läuft falsch? löste bei Zuschauern und Mitarbeitenden Kritik aus. Zu den Skeptikern zählte auch die NDR-Moderatorin Anja Reschke, die den Ansatz der Sendung hinterfragte. Später unterschrieben über 250 NDR-Beschäftigte einen offenen Brief, in dem sie sich von dem Format distanzierten.

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Trotz der Rückschläge blieb das Zuschauerfeedback überwiegend positiv. Eine Umfrage ergab, dass 63 Prozent der Befragten die Pilotfolgen mit der Bestnote 1 oder 2 bewerteten. Auch inhaltlich und präsentatorisch schnitt die Sendung gut ab, was ihre Glaubwürdigkeit weiter stärkte.

Der NDR entschied sich daraufhin, Ruhs nicht weiter als Moderatorin zu behalten – eine Entscheidung, die sie selbst bedauerte. Der Sender sucht nun nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger. Der BR bestätigte unterdessen, dass Ruhs die Moderation der eigenen Version der Sendung weiterhin übernehmen wird.

Clear bleibt seinem Konzept treu und wird weiterhin gesellschaftlich umstrittene Themen aufgreifen, um als Plattform für vielfältige Meinungen zu dienen.

Die Zukunft der Sendung ist gesichert: Für 2023 sind neue Folgen geplant. Während Ruhs die BR-Ausgabe weiterleiten wird, bereitet der NDR die Einführung einer neuen Moderation vor. Der Fokus auf kontroverse Debatten bleibt dabei unverändert.

Quelle