07 April 2026, 16:20

Deutsche Telekom setzt auf KI-Offensive mit Nvidia – trotz schwacher Aktienperformance

Plakat für das Institut Commercial des Industriels du Hainaut, das eine Frau zeigt, die an einem Tisch sitzt und ein Buch hält, mit Text, der Details über das Institut gibt.

Deutsche Telekom setzt auf KI-Offensive mit Nvidia – trotz schwacher Aktienperformance

Deutsche Telekom startet große KI-Initiative mit Nvidia – trotz Aktienrückgangs

Die Deutsche Telekom hat eine bedeutende KI-Offensive in Partnerschaft mit Nvidia gestartet – eine der größten Investitionen des Konzerns in den letzten Jahren. Das im Milliardenbereich angesiedelte Projekt soll die KI-Infrastruktur in Deutschland deutlich ausbauen. Gleichzeitig kämpft der Aktienkurs des Unternehmens: Seit seinem Höchststand in diesem Jahr ist er stark eingebrochen.

Der weltgrößte Telekommunikationskonzern nach Umsatz unterstützt zudem ein Pilotprojekt mit dem KI-Start-up Decagon. Die Zusammenarbeit ist Teil umfassender Bestrebungen, fortschrittliche KI-Tools in den Unternehmensabläufen zu verankern.

Münchner "KI-Fabrik" soll Rechenkapazität um 50 Prozent steigern Die jüngste Kooperation mit Nvidia sieht den Aufbau einer "KI-Fabrik" in München vor. Sobald die Anlage in Betrieb geht, könnte sie die deutsche KI-Rechenleistung bis zum ersten Quartal 2026 um etwa die Hälfte erhöhen. Die Ankündigung erfolgt in einer Phase schwacher Börsenperformance: Seit dem Jahreshoch von 35,90 Euro im März hat die Aktie rund ein Viertel an Wert verloren. Am Dienstagmorgen notierte sie bei 26,81 Euro – mit kaum nennenswerten Schwankungen.

Pilotprojekt mit Decagon – KI-Agenten für Chat, E-Mail und Sprache Parallel dazu hat die Deutsche Telekom ein kommerzielles Pilotvorhaben mit dem Start-up Decagon gestartet, das sich auf KI-Agenten spezialisiert hat, die in Chat-, E-Mail- und Sprachsystemen agieren. T.Capital, die Beteiligungsgesellschaft des Konzerns, die Unternehmen mit strategischer Ausrichtung fördert, hat Decagon zudem mit Risikokapital unterstützt. Jesse Zhang, Mitgründer und CEO des Start-ups, wird auf dem Web Summit 2025 in Lissabon sprechen – ein weiteres Zeichen für den wachsenden Fokus auf KI-Innovationen.

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Aktie bleibt im Minus – trotz KI-Vorstoß Trotz dieser Fortschritte verzeichnet die Deutsche Telekom seit drei Monaten zweistellige Verluste bei ihrer Aktie. Das Unternehmen treibt seine KI-gestützten Projekte weiter voran, um seine Position in der sich wandelnden Technologielandschaft zu festigen. Die "KI-Fabrik" in München wird voraussichtlich bis Anfang 2026 die Rechenkapazitäten in Deutschland deutlich ausbauen. Die Partnerschaften mit Decagon und Nvidia unterstreichen das Engagement des Konzerns für den Ausbau seiner KI-Fähigkeiten. Doch Anleger harren weiterhin auf eine Erholung des Aktienkurses, der weiterhin deutlich unter dem März-Höchstand liegt.

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