Deutsche Telekom setzt auf KI-Offensive mit Nvidia – trotz schwacher Aktienperformance
Andree TrubinDeutsche Telekom setzt auf KI-Offensive mit Nvidia – trotz schwacher Aktienperformance
Deutsche Telekom startet große KI-Initiative mit Nvidia – trotz Aktienrückgangs
Die Deutsche Telekom hat eine bedeutende KI-Offensive in Partnerschaft mit Nvidia gestartet – eine der größten Investitionen des Konzerns in den letzten Jahren. Das im Milliardenbereich angesiedelte Projekt soll die KI-Infrastruktur in Deutschland deutlich ausbauen. Gleichzeitig kämpft der Aktienkurs des Unternehmens: Seit seinem Höchststand in diesem Jahr ist er stark eingebrochen.
Der weltgrößte Telekommunikationskonzern nach Umsatz unterstützt zudem ein Pilotprojekt mit dem KI-Start-up Decagon. Die Zusammenarbeit ist Teil umfassender Bestrebungen, fortschrittliche KI-Tools in den Unternehmensabläufen zu verankern.
Münchner "KI-Fabrik" soll Rechenkapazität um 50 Prozent steigern Die jüngste Kooperation mit Nvidia sieht den Aufbau einer "KI-Fabrik" in München vor. Sobald die Anlage in Betrieb geht, könnte sie die deutsche KI-Rechenleistung bis zum ersten Quartal 2026 um etwa die Hälfte erhöhen. Die Ankündigung erfolgt in einer Phase schwacher Börsenperformance: Seit dem Jahreshoch von 35,90 Euro im März hat die Aktie rund ein Viertel an Wert verloren. Am Dienstagmorgen notierte sie bei 26,81 Euro – mit kaum nennenswerten Schwankungen.
Pilotprojekt mit Decagon – KI-Agenten für Chat, E-Mail und Sprache Parallel dazu hat die Deutsche Telekom ein kommerzielles Pilotvorhaben mit dem Start-up Decagon gestartet, das sich auf KI-Agenten spezialisiert hat, die in Chat-, E-Mail- und Sprachsystemen agieren. T.Capital, die Beteiligungsgesellschaft des Konzerns, die Unternehmen mit strategischer Ausrichtung fördert, hat Decagon zudem mit Risikokapital unterstützt. Jesse Zhang, Mitgründer und CEO des Start-ups, wird auf dem Web Summit 2025 in Lissabon sprechen – ein weiteres Zeichen für den wachsenden Fokus auf KI-Innovationen.
Aktie bleibt im Minus – trotz KI-Vorstoß Trotz dieser Fortschritte verzeichnet die Deutsche Telekom seit drei Monaten zweistellige Verluste bei ihrer Aktie. Das Unternehmen treibt seine KI-gestützten Projekte weiter voran, um seine Position in der sich wandelnden Technologielandschaft zu festigen. Die "KI-Fabrik" in München wird voraussichtlich bis Anfang 2026 die Rechenkapazitäten in Deutschland deutlich ausbauen. Die Partnerschaften mit Decagon und Nvidia unterstreichen das Engagement des Konzerns für den Ausbau seiner KI-Fähigkeiten. Doch Anleger harren weiterhin auf eine Erholung des Aktienkurses, der weiterhin deutlich unter dem März-Höchstand liegt.






