07 April 2026, 22:21

Vodafone Deutschland zeigt erste Anzeichen der Erholung nach Umsatzrückgängen

Liniendiagramm, das die Anzahl der Kommunikationsdienstleistungsunternehmen zeigt, die 10 % des S&P 500 ausmachen, mit begleitendem erklärendem Text.

Vodafone sieht Licht am Ende des Tunnels - Vodafone Deutschland zeigt erste Anzeichen der Erholung nach Umsatzrückgängen

Vodafone Deutschland durchlebt eine schwierige Phase – doch erste Anzeichen einer Erholung sind erkennbar

Vodafone Deutschland hat eine finanziell turbulente Zeit durchstanden: Seit sechs Quartalen in Folge sinken die Umsätze. Millionen von TV-Kunden wanderten ab, nachdem die Bundesregierung ein zentrales Förderprogramm gestrichen hatte. Doch aktuelle Zahlen deuten auf eine leichte Besserung hin.

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Besonders hart traf den Konzern die Abschaffung des sogenannten Nebenkostenprivilegs in Deutschland. Die Änderung führte zu einem drastischen Rückgang der TV-Abonnenten – von einst über elf Millionen auf rund neun Millionen. Dies trug maßgeblich zu einem Umsatzrückgang von mehr als sechs Prozent im Jahr 2024 und Anfang 2025 bei.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres sanken die bereinigten Erträge um 4,3 Prozent auf 2,19 Milliarden Euro. Zudem verbuchte das Unternehmen in diesem Zeitraum einen Nettoverlust. Im jüngsten Quartal zeichnete sich jedoch eine leichte Verbesserung ab: Die Service-Umsätze stiegen um 0,5 Prozent auf 2,74 Milliarden Euro.

Die TV-Kundenzahlen zeigen erste Stabilisierungszeichen – im letzten Quartal gewann Vodafone 62.000 Abonnenten hinzu. Doch bei Mobilfunkverträgen stagnierte die Entwicklung, und die Zahl der Festnetz-Internetkunden ging weiter zurück. Ein Lichtblick bleibt die Partnerschaft mit 1&1, das in Gebieten ohne eigene Infrastruktur auf das Vodafone-Netz zurückgreift – aktuell für über elf Millionen Kunden. Die Mieteinnahmen aus diesem Deal dürften steigen, da immer mehr 1&1-Nutzer von dem Netz von O2 wechseln.

Konzerchef Marcel de Groot zeigt sich zuversichtlich: Die jüngste Erholung der Erträge sei ein positives Signal nach einer langen Durststrecke. Tatsächlich hat sich die finanzielle Lage leicht entspannt – die Service-Umsätze legten erstmals seit über einem Jahr wieder zu. Die Kooperation mit 1&1 sichert zudem stabile Einnahmen und gleicht Verluste in anderen Bereichen aus. Nun will das Unternehmen diese Dynamik in den kommenden Quartalen nutzen, um weiter an Fahrt aufzunehmen.

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