DFB verhängt Rekordstrafen gegen Union Berlin und Hamburger SV wegen Pyrotechnik
Andree TrubinDFB verhängt Rekordstrafen gegen Union Berlin und Hamburger SV wegen Pyrotechnik
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat in der Saison 2025 hohe Geldstrafen gegen mehrere Vereine wegen Fanausschreitungen und des Einsatzes von Pyrotechnik verhängt. Besonders hart traf es Union Berlin und den Hamburger SV, wobei der HSV mit Bußgeldern von über einer halben Million Euro belegt wurde. Auch andere Clubs wie der 1. FC Köln mussten für ähnliche Vorfälle Strafen zahlen.
Die höchsten Sanktionen trafen Union Berlin und den Hamburger SV. Union Berlin wurde mit insgesamt 234.500 Euro bestraft, während der HSV für wiederholte Verstöße mit Pyrotechnik und ruhestörendes Verhalten 503.400 Euro zahlen muss. Geringere Strafen erhielt der FC Erzgebirge Aue (2.700 Euro), SC Preußen Münster (7.325 Euro) und Fortuna Düsseldorf (52.500 Euro).
Einer der schwerwiegendsten Zwischenfälle ereignete sich am 8. November 2025 während eines Bundesliga-Spiels zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach. Kölner Fans zündeten vor, während und nach der Partie mindestens 56 Leuchtraketen und 30 Rauchbomben. Der dichte Rauch zwang die Schiedsrichter, das Spiel in der zweiten Halbzeit für zwei Minuten zu unterbrechen.
In der Folge verhängte das DFB-Sportgericht gegen den 1. FC Köln eine Strafe von 98.500 Euro wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger. Bis zu 32.800 Euro davon können in Sicherheitsvorkehrungen oder Gewaltpräventionsprogramme fließen.
Die Strafen sind Teil der anhaltenden Bemühungen, gefährliches Fanverhalten im deutschen Fußball einzudämmen. Vereine müssen zunehmend mit finanziellen Konsequenzen für den Einsatz von Pyrotechnik und Fehlverhalten rechnen, wobei ein Teil der Gelder in Sicherheitsmaßnahmen reinvestiert werden kann. Der DFB setzt weiterhin auf strengere Kontrollen während der Spiele.
Köln Fans Face New Fine Amid Ongoing Pyro Controversy
The 1. FC Köln's pyrotechnics issues persist into 2026. After a recent home game against Bayern München:
- Over 50 pyrosticks were ignited, potentially triggering fines exceeding 100,000 Euro.
- A five-minute+ match interruption could double the penalty.
- Executive Philipp Türoff acknowledged pyrotechnics as "emotionally important" to fan culture.






