22 March 2026, 00:25

Dortmunds radikaler Umbruch: Warum Stars wie Brandt und Süle den BVB verlassen

Ein junger Mann in einem blauen Everton FC Trikot steht auf einem Fussballfeld mit gr%C3%BCnem Rasen im Hintergrund.

Dortmunds radikaler Umbruch: Warum Stars wie Brandt und Süle den BVB verlassen

Borussia Dortmund startet in eine neue Ära – Schlüsselspieler verlassen den Verein

Borussia Dortmund steht vor einem tiefgreifenden Wandel, da in diesem Sommer zentrale Spieler den Verein verlassen werden. Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan werden nach Ablauf ihrer Verträge den BVB verlassen. Der Klub betont jedoch, dass dieser Umbruch Teil einer bewussten, langfristig angelegten Strategie sei – und kein Zeichen von Schwäche.

Trotz früherer Kritik an zögerlichen Kaderm Entscheidungen verteidigt Sportdirektor Sebastian Kehl den eingeschlagenen Weg. Er verweist auf eine klare Ausrichtung auf junge Talente mit hohem Marktwert – eine Vorgehensweise, die sich bereits in der Vergangenheit mit Spielern wie Jude Bellingham und Erling Haaland ausgezahlt hat.

Die Abgänge von Brandt und Süle markieren dabei eine spürbare Zäsur. Beide waren über Jahre prägende Figuren, doch Dortmund hat sich bewusst gegen eine Vertragsverlängerung entschieden. Stattdessen setzt der Verein auf einen Neuaufbau, der auf aufstrebende Nachwuchskräfte fokussiert ist.

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Kritiker werfen dem BVB seit Langem vor, auf dem Transfermarkt zu zurückhaltend zu agieren. Kehl hingegen argumentiert, die Strategie sei datenbasiert und zukunftsorientiert. Statt teure Stars zu verpflichten, setzt Dortmund auf junge Spieler, die sich entwickeln und später mit hohen Gewinnen weiterverkauft werden können. Belege dafür gibt es genug: Bellingham kam 2020 für 25 Millionen Euro und wurde drei Jahre später für 103 Millionen Euro verkauft. Haaland wechselte 2020 ablösfrei zum BVB und brachte 2022 60 Millionen Euro ein. Auch Ousmane Dembélés Transfer – 2016 für 15 Millionen Euro von Celtic geholt und später für 105 Millionen Euro an den FC Barcelona verkauft – unterstreicht das Erfolgsmodell.

Carsten Cramer, Sprecher der BVB-Geschäftsführung, deutet die aktuellen Entscheidungen als Chancen. Er betont Mut und Zuversicht in der Führungsetage und weist Vorwürfe zurück, die Veränderungen seien besorgniserregend. Parallel dazu plant der Verein, Mannschaftskapitän Emre Can, der sich derzeit von einem Kreuzbandriss erholt, einen neuen Vertrag anzubieten.

Die Philosophie bleibt bestehen: Talente fördern, ihren Marktwert steigern und riskante Ausgaben vermeiden. Die Personalrochaden in diesem Sommer folgen diesem Prinzip – selbst wenn vertraute Gesichter den Kader verlassen.

Dortmunds Sommer-Umbau wird ohne Vertragsverlängerungen für Brandt, Süle und Özcan vonstattengehen. Die Vereinsführung hält an ihrer Linie fest und verweist auf die finanziellen Erfolge vergangener Transfers. Mit Can als möglichem Verbleib und dem Fokus auf den Nachwuchs formt der BVB seine Zukunft nach bewährten Grundsätzen: kalkulierte Risiken und nachhaltiges Wachstum.

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