22 March 2026, 10:19

Duisburg zeigt Dokumentation über Hanau-Opfer in Aktionswochen gegen Rassismus

Eine Gruppe von Menschen mit Masken, die eine Straße entlanggehen und eine Fahne mit Text und Bildern halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Polen, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Duisburg zeigt Dokumentation über Hanau-Opfer in Aktionswochen gegen Rassismus

Filmforum Duisburg zeigt Dokumentation Das deutsche Volk im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Das Duisburger Filmforum veranstaltet am 24. März 2026 um 17:30 Uhr eine kostenlose Vorführung der Dokumentation Das deutsche Volk im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Die Türen öffnen 15 Minuten vorher. Eine Anmeldung ist bis zum 22. März 2026 erforderlich.

Der von Marcin Wierzchowski gedrehte Film begleitet Angehörige der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau 2020. Er thematisiert ihre Trauer, ihren anhaltenden Kampf um Gerechtigkeit und ihr Engagement gegen Rassismus in der Gesellschaft. Die Vorführung steht unter dem diesjährigen Motto der Kampagne: "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus".

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Das Filmforum Duisburg (Dellplatz 15) ist einer von zahlreichen Veranstaltungsorten der bundesweiten Initiative. Vom 16. bis 29. März 2026 finden in ganz Deutschland Workshops, Konzerte, Kundgebungen und Diskussionsrunden statt, die Empathie und gesellschaftliche Verantwortung fördern sollen. Allein in Nordrhein-Westfalen sind 73 Veranstaltungen geplant, während etwa in den Berliner Bezirken Pankow und Charlottenburg-Wilmersdorf Dutzende Aktionen von Lesungen bis zu Sportveranstaltungen angeboten werden.

Weitere beteiligte Städte sind unter anderem Mönchengladbach, Offenbach, Flensburg und Potsdam, die jeweils maßgeschneiderte Programme für ihre lokalen Gemeinschaften anbieten. Zudem ist für den 28. März eine bundesweite Sportveranstaltung gegen Rassismus geplant, die den Appell der Kampagne nach Solidarität unterstreicht.

Die Duisburger Vorführung bietet die Gelegenheit, sich mit den Schicksalen von Rassismusbetroffenen auseinanderzusetzen. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung bis zum 22. März jedoch Pflicht. Die Veranstalter hoffen, dass der Film zu Reflexion und Dialog über die Bekämpfung von Diskriminierung im Alltag anregt.

Quelle