Eine Milliarde Stimmen gegen Gewalt: One Billion Rising geht 2026 global auf die Straße
Adalbert BiggenTanz-Aktionen in Städten - Zeichen gegen Gewalt an Frauen - Eine Milliarde Stimmen gegen Gewalt: One Billion Rising geht 2026 global auf die Straße
Weltweit beteiligen sich Städte an der One Billion Rising-Kampagne gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
Seit dem Start der Bewegung im Jahr 2012 durch die feministische Künstlerin Eve Ensler wächst die One Billion Rising-Initiative jedes Jahr weiter. Am 14. Februar 2026 nahmen über 1.200 Städte teil – von New York bis Mumbai und Sydney.
Die Kampagne lenkt die Aufmerksamkeit auf eine erschreckende Realität: Milliarden Frauen erleben im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexuelle Gewalt. In diesem Jahr standen unter anderem Tanzproteste im Mittelpunkt, bei denen Teilnehmerinnen Videos zur Hymne Women on Fire einreichten. Kundgebungen fanden in ganz Nordrhein-Westfalen statt, darunter in Duisburg und Detmold.
In Siegburg stand die Demonstration unter dem Motto "Nein heißt Nein! Auch während des Karnevals!" und setzte sich damit gegen Belästigung in festlichen Umfeldern ein. Zwar hat die Bewegung durch soziale Medien an globaler Sichtbarkeit gewonnen, doch betonen die Organisatorinnen weiterhin die Bedeutung von physischer Solidarität. Die Rückeroberung öffentlicher Räume bleibt ein zentraler Bestandteil des Protests – auch wenn digitale Tools helfen, Unterstützerinnen zu mobilisieren.
Auch außerhalb Europas fanden in Metropolen wie Mexiko-Stadt, São Paulo und Sydney groß angelegte Veranstaltungen statt. Die Kombination aus digitalen und Präsenzaktionen zeigt den wandelnden Aktivismus der Kampagne.
Die One Billion Rising-Aktionen 2026 haben erneut weltweit Aufmerksamkeit auf geschlechtsspezifische Gewalt gelenkt. Mit Tanzprotesten und lokalen Kundgebungen erweitert die Bewegung weiterhin ihre Reichweite. Die Organisatorinnen setzen sich weiterhin für Veränderung ein – sowohl im Netz als auch auf der Straße.
Digital Momentum and Celebrity Backing Boost Global Campaign
The One Billion Rising campaign gained further momentum online after the 14 February protests. Reports from 20.02.2026 highlight:
- Thousands of participants shared dance videos globally, creating a digital collage.
- Celebrities including actors and musicians publicly supported the cause.
- The campaign's hybrid approach strengthened its visibility beyond physical demonstrations.






