26 April 2026, 20:19

Essen startet 2026 mit der NRW-Ehrenamtskarte für mehr Anerkennung

Auszeichnung der Excellence für die NGO Awards 2020 mit "Chd Group India Country Office" und einem Schild-Logo mit einem zentralen Stern und einem Lorbeerkranz.

Essen startet 2026 mit der NRW-Ehrenamtskarte für mehr Anerkennung

Essen führt im Januar 2026 die NRW-Ehrenamtskarte ein – als Nachfolgerin des bisherigen Essen-Passes für Ehrenamtliche. Die neue Karte soll das Engagement von Freiwilligen in der gesamten Stadt würdigen und unterstützen. Anträge können künftig sowohl digital als auch in Papierform gestellt werden.

Oberbürgermeister Thomas Kufen und Andreas Kersting, Leiter der Stabsstelle Bürgerengagement, unterzeichneten eine Vereinbarung zur Einführung der NRW-Ehrenamtskarte in Essen. Damit unterstreicht die Stadt ihre Überzeugung, dass ehrenamtliches Engagement ein zentraler Baustein für das Gemeinschaftsleben ist. Kufen betonte, das Ehrenamt sei unverzichtbar für Teilhabe, Integration und die Stärkung demokratischer Werte.

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Das neue System wird parallel zur Jubiläumsehrenamtskarte laufen, die langjähriges Engagement belohnt. Beide Karten können über das Büro für Bürgerbeteiligung und Ehrenamt der Stadt Essen beantragt werden – entweder über die NRW-Ehrenamtskarte-App oder klassisch per Formular.

Essen verfolgt mit seiner Engagementstrategie zahlreiche Maßnahmen, um das bürgerschaftliche Engagement zu fördern. Dazu zählen unter anderem der Heimat-Preis, Mikroförderungen, Ehrenamtsstipendien sowie der Fonds Bürgerengagement. Neu hinzukommt ein Mikroförderprogramm für lokale Projekte. Daneben bleiben jährliche Formate wie der Empfang für Ehrenamtliche und das Essen Engagement-Forum fester Bestandteil der Strategie.

Die NRW-Ehrenamtskarte startet Anfang 2026 und bietet eine unkomplizierte Möglichkeit, ehrenamtliches Engagement sichtbar zu machen. Weitere Informationen – auch zu den Antragsmodalitäten – gibt es auf der offiziellen Website der Stadt unter *www.essen.de/ehrenamt*. Die Initiative ist Teil der kontinuierlichen Bemühungen Essens, die Bürgerbeteiligung zu stärken und basisdemokratische Beiträge zu unterstützen.

Quelle