Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Andree TrubinFußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden mit Fußballturnier in Bergisch Gladbach
Mit einem Fußballturnier in Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 zu Ende. Organisiert vom lokalen Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt trafen sich neun Mannschaften unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus". Statt Pokale erhielten alle Teilnehmer ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus".
Das Turnier "Kick gegen Rassismus" fand ohne Schiedsrichter statt, um Fairplay und gegenseitigen Respekt in den Vordergrund zu stellen. Mit dabei waren Teams der Abou-Bakr-Moschee, der IGMG, einer syrischen Gemeinschaft, der SPD, von Guinea United, dem Special Team des SV 09 sowie des Bündnisses selbst. Als Sieger ging IGMG Bergisch Gladbach e.V. hervor – allerdings ohne Medaillen oder Pokale.
Das 2024 gegründete Bündnis vereint mittlerweile über 30 Partnerorganisationen, die sich für eine offene, vielfältige und solidarische Gemeinschaft einsetzen. Bürgermeister Marcel Kreutz übernahm die Schirmherrschaft für die Veranstaltung und unterstrich damit das Engagement der Stadt gegen Rassismus.
Deutschlandweit beteiligten sich mindestens 12 Städte – darunter Düsseldorf, Ingolstadt, Berlin, Hamburg und Mainz – mit eigenen Aktionen zwischen dem 16. und 29. März. Das Programm reichte von Konzerten und Filmvorführungen über Workshops und Theateraufführungen bis hin zu einer Gedenk-Sportfahrt nach Mauthausen. Koordiniert wird die jährliche Kampagne vom Deutschen Institut für Menschenrechte, das lokale Initiativen gegen Diskriminierung fördert.
Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr der Appell zu Solidarität und Menschenwürde als zentrale Werte im Kampf gegen Rassismus und Extremismus.
Das Turnier in Bergisch Gladbach bildete den Abschluss einer bundesweiten Veranstaltungsreihe, die mit Sport und Kultur gegen Rassismus mobilisierte. Die Idee des Bündnisses, Preise durch symbolische Banner zu ersetzen, setzte ein Zeichen für Zusammenhalt statt Konkurrenz. Mit wachsender Beteiligung von Städten und Organisationen gewinnt die Initiative Jahr für Jahr an Reichweite.






