25 April 2026, 18:20

Großrazzia in Lünen: 13 Betriebe kontrolliert – illegale Waren und Verstöße entdeckt

Eine Stadtstraße mit Verkehrskegeln, einem Bus, Laternen, Bäumen, Gebäuden, Kränen und Rauch, der aus einem entfernten Gebäude aufsteigt, vor einem Himmel.

Großrazzia in Lünen: 13 Betriebe kontrolliert – illegale Waren und Verstöße entdeckt

Großrazzia in Lünen: 13 Betriebe kontrolliert – Verstöße und Beschlagnahmungen

Am 17. April fand in Lünen eine groß angelegte Kontrollaktion statt, bei der 13 lokale Unternehmen ins Visier genommen wurden. Beamte des Ordnungsamts, der Polizei und des Ausländeramts führten gemeinsam unangekündigte Überprüfungen in der gesamten Stadt durch. Die Kontrollen deckten zahlreiche Verstöße auf und führten zu mehreren Beschlagnahmungen.

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Betroffen waren unter anderem Kioske, Restaurants und Spielhallen. Die Beamten stellten vielfache Verstöße gegen Handelsvorschriften fest, darunter fehlende Preisschilder, nicht ausgewiesene Pfandgebühren sowie den Verkauf abgelaufener oder falsch gekennzeichneter Waren.

Ein Kiosk im Stadtteil Brambauer geriet besonders in den Fokus, nachdem auf dem Gelände mehrere Kartons mit pyrotechnischen Gegenständen entdeckt wurden. Zudem beschlagnahmten die Behörden 302 nicht zugelassene "Snus"-Produkte – eine in Deutschland verbotene Form von rauchlosem Tabak. Außerdem wurden 20 Kartuschen mit Lachgas (Distickstoffmonoxid) sichergestellt, dessen Verkauf an Minderjährige in Lünen verboten ist und das in größeren Mengen bundesweit illegal ist.

Im Rahmen der Aktion wurde zudem ein illegales Glücksspielgerät gefunden und entfernt. An der Razzia beteiligten sich insgesamt 19 Beamte. Dr. Christian Klicki, Leiter des Ordnungsamts, bezeichnete die Aktion im Nachhinein als gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit verschiedener Behörden.

Die Kontrollen führten zur Beschlagnahmung verbotener Waren und zur Aufdeckung mehrerer Verstöße gegen geltende Vorschriften. Den betroffenen Betrieben drohen weitere Sanktionen, während die Behörden ankündigten, die gewerbliche Tätigkeit in der Stadt auch künftig streng zu überwachen.

Quelle