Güterslohs Schulbau-Offensive endet mit Rekordprojekt und 95 Millionen Euro Investition
Andree TrubinGüterslohs Schulbau-Offensive endet mit Rekordprojekt und 95 Millionen Euro Investition
Gütersloh schließt größtes Bauvorhaben ab: Letzte Schule des Programms "Zukunftsfähige Schulen" fertiggestellt
Mit der Eröffnung der Grundschule Große Heide hat Gütersloh sein bisher größtes Bauprojekt abgeschlossen – die zwölfte Neueröffnung im Rahmen des Programms "Zukunftsfähige Schulen". Die neue Schule nahm ihren Betrieb früher als geplant und innerhalb des Budgetrahmens auf. Die Initiative mit einem Volumen von 95 Millionen Euro stellt die bisher größte Investition der Stadt in ihre Bildungsinfrastruktur dar.
Die Bauarbeiten begannen im Juni 2023, wobei modulaire Bauweisen eingesetzt wurden, um bis September 2025 zwölf neue Schulgebäude zu errichten. Die Gebäude umfassen insgesamt über 16.000 Quadratmeter Fläche, verfügen über zehn Mensen und 17 Etagen mit Klassenräumen. Jedes Schulhaus besticht durch Holzfassaden mit farbenfrohen Akzenten sowie helle, großzügig geschnittene Räume, die auf modernen Unterricht ausgelegt sind.
Das Projektteam steuerte mehr als 700 Ausschreibungen, wobei die Aufträge in kleinere Lose aufgeteilt wurden, um auch lokalen Unternehmen die Teilnahme zu ermöglichen. Trotz des Umfangs wurden die Arbeiten vorzeitig und innerhalb des bewilligten Budgets abgeschlossen. Noch nicht abgeschlossen sind jedoch die Abriss- und Sanierungsarbeiten an den Grundschulen in Blankenhagen, Sundern und Isselhorst.
Die Stadt strebt an, alle ausstehenden Bauvorhaben bis Ende 2026 abzuschließen. Die fertiggestellten Gebäude bieten Schülerinnen und Schülern nun moderne, zweckmäßige Lernumgebungen. Während die Sanierungen an drei Standorten noch laufen, wird das gesamte Programm voraussichtlich Ende 2026 abgeschlossen sein. Das Projekt bleibt das ehrgeizigste Bauvorhaben, das Gütersloh bisher in Angriff genommen hat.






