Häkelworkshop schafft Solidarität gegen patriarchale Gewalt in Reduit
Adalbert BiggenHäkelworkshop schafft Solidarität gegen patriarchale Gewalt in Reduit
Häkelworkshop im Reduit-Jugend- und Gemeinschaftszentrum
Am Montag, dem 24. November, findet um 17 Uhr im Reduit-Jugend- und Gemeinschaftszentrum ein Häkelworkshop statt. Die Veranstaltung steht im Zeichen des Internationalen Tages zur Beseitigung patriarchaler Gewalt, der jährlich am 25. November begangen wird. Teilnehmer:innen werden gemeinsam handgefertigte Rosen anfertigen, die Teil einer größeren Bewusstseinskampagne sind.
Eingeladen sind FLINTA-Personen ab 14 Jahren, die im Rahmen der Initiative Rosen gegen Gewalt durch Häkeln Solidarität mit Betroffenen patriarchaler Gewalt weltweit zeigen möchten. Jede Rose steht symbolisch für diesen Zusammenhalt. Zum Abschluss der Veranstaltung wird es einen Solidaritätsmarsch geben, bei dem die selbstgemachten Blumen in der Gemeinschaft verteilt werden.
Die Sozialstadträtin Dr. Patricia Becher hat die Aktion öffentlich unterstützt. Zwar leisten lokale Projekte wie dieser Workshop einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung, doch bundesweit fehlt es an einer systematischen Erfassung solcher kommunalen Initiativen. Städte und Organisationen dokumentieren ihre Aktivitäten eigenständig, sodass keine zentrale Übersicht existiert, wie viele vergleichbare Veranstaltungen in den vergangenen fünf Jahren stattgefunden haben.
Thematisch knüpft der Workshop an den globalen Gedenktag am 25. November an. Die Organisator:innen möchten auf die anhaltenden Folgen patriarchaler Gewalt aufmerksam machen und durch kreatives, gemeinschaftliches Handeln zu kollektivem Engagement anregen.
Den Abschluss bildet ein öffentlicher Marsch, bei dem die gehäkelten Rosen verteilt werden. Die handgefertigten Blumen dienen als sichtbares Zeichen des anhaltenden Kampfes gegen patriarchale Gewalt. Die Initiative zeigt, wie lokale Akteur:innen durch dialogorientierte und unterstützende Formate Gemeinschaften einbinden.






