Halles Maifeier des neuen theaters vereint Kultur und Gemeinschaft auf dem Uniplatz
Elvira ZiegertHalles Maifeier des neuen theaters vereint Kultur und Gemeinschaft auf dem Uniplatz
Halles neues theater (nt) feiert Maifeier auf dem Universitätsplatz
Am 1. Mai fand die jährliche Maifeier des neuen theaters (nt) auf dem Universitätsplatz in Halle (Saale) statt. Hundertschaftlich versammelten sich Anwohner:innen bei strahlendem Sonnenschein, um sich für eine offene Gesellschaft einzusetzen und einen Tag voller Kultur und Gemeinschaft zu genießen. Die Veranstaltung ist seit langem ein fester und beliebter Bestandteil des städtischen Kulturkalenders.
Das Fest bot ein buntes Programm für alle Altersgruppen. Live-Musik erfüllte den Platz, mit Auftritten von Bands wie Preliminary Injunction und Trostland sowie dem Kinder- und Jugendchor der Oper Halle. Für die jüngsten Besucher gab es eine Hüpfburg, einen Kinderzirkus, Clown-Nummern und Bastelworkshops.
Lokale Vereine und Initiativen präsentierten sich an Informationsständen und boten Erwachsenen die Möglichkeit, über kommunale Themen ins Gespräch zu kommen. An Essens- und Getränkeständen wurden Bier, Kuchen und alkoholfreie Cocktails serviert, zudem gab es ermäßigte Theaterkarten. Die Feier etablierte sich über die Jahre als kulturelle Alternative zum traditionellen Gewerkschaftsaufmarsch und hat sich eine fast kultartige Anhängerschaft erarbeitet.
Zwei prominente Redner:innen wandten sich an das Publikum: Elke Prinz, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, betonte die Notwendigkeit aktiven Widerstands gegen rechtsextreme Tendenzen und soziale Ausgrenzung. Peter Jeschke, eine Schlüsselfigur der Friedlichen Revolution von 1989, rief zu Solidarität und stärkerer Bürgerbeteiligung an der Demokratie auf.
Die Maifeier des neuen theaters festigte erneut ihren Stellenwert als zentraler Bestandteil des halleschen Kulturlebens. Die Besucher:innen genossen Musik, kulinarische Angebote und Diskussionen – vereint im Einsatz für eine inklusive Gesellschaft. Die Mischung aus Unterhaltung und politischem Engagement zieht weiterhin breite Unterstützung aus der lokalen Gemeinschaft auf sich.






