Karim Adeyemi: Strafbefehl wegen verbotener Waffen erschüttert BVB und DFB
Andree TrubinKarim Adeyemi: Strafbefehl wegen verbotener Waffen erschüttert BVB und DFB
Borussia Dortmunds Stürmer Karim Adeyemi gerät in juristische Schwierigkeiten, nachdem gegen ihn ein Strafbefehl erlassen wurde. Der 23-Jährige soll nach deutschem Waffenrecht verbotene Gegenstände besessen haben. Der Fall wurde zwar mit einer Geldstrafe geregelt, sorgt aber sowohl bei seinem Verein als auch in der Nationalmannschaft für Aufmerksamkeit.
Der Strafbefehl, der eine Strafe in Höhe von 60 Tagessätzen vorsieht, ist seit dem 30. Oktober rechtskräftig. Den Behörden zufolge hatte Adeyemi einen Schlagring und einen Tasers – beides in Deutschland verbotene Gegenstände – in seinem Besitz. Weder Borussia Dortmund noch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) waren über die Angelegenheit im Vorfeld informiert.
DFB-Direktor Rudi Völler bezeichnete den Vorfall als einen "dummen Fehler" eines jungen Menschen. Gleichzeitig betonte er, dass sich Adeyemi innerhalb der Nationalmannschaft stets vorbildlich verhalten habe. Auch Nationaltrainer Julian Nagelsmann erfuhr – wie Völler – erst von dem Fall, nachdem dieser bereits abgegeschlossen war.
Adeyemi selbst hat sich bisher nicht öffentlich zu den Vorwürfen oder dem Strafbefehl geäußert. Die verfügbaren Quellen geben keine Auskunft darüber, wie er persönlich auf die juristische Angelegenheit reagiert hat.
Mit der verhängten Geldstrafe ist das Verfahren nun offiziell beendet. Adeyemi bleibt weiterhin Teil des Kaders von Borussia Dortmund sowie der deutschen Nationalmannschaft. Der Fall zeigt, welche Konsequenzen selbst prominente Sportler tragen müssen, wenn sie verbotene Gegenstände besitzen.






