31 March 2026, 18:22

Karim Adeyemi zu 450.000 Euro Strafe wegen Waffenbesitzes verurteilt

Zwei Fußballspieler in Helmen und Uniformen; einer fängt einen Ball in der Luft, während er von einem anderen getackelt wird, mit einem unscharfen Hintergrund.

Karim Adeyemi zu 450.000 Euro Strafe wegen Waffenbesitzes verurteilt

Borussia Dortmunds Stürmer Karim Adeyemi zu 450.000 Euro Strafe verurteilt

Karim Adeyemi, Stürmer von Borussia Dortmund, ist von einem Gericht wegen illegalen Waffenbesitzes zu einer Geldstrafe von 450.000 Euro verurteilt worden. Die beschlagnahmten Gegenstände – ein Schlagring und ein Elektroschocker – waren bei einer Sicherheitskontrolle am Flughafen in einer Verwechslung mit einem gemeinsamen Freund aufgefallen. Adeyemi räumte ein, online eine sogenannte "Mystery Box" bestellt zu haben, betonte jedoch, keine Absicht gehabt zu haben, Waffen zu besitzen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Vorfall nahm seinen Lauf, als Adeyemi Anfang 2024 ein Paket orderte, ohne zu wissen, dass es verbotene Gegenstände enthielt. Während einer Reise mit seiner damaligen Partnerin Loredana nahm ein Freund versehentlich die falsche Box – mit den Waffen – anstelle einer anderen mit Kosmetik und Kleidung mit. Die Sicherheitskräfte am Flughafen entdeckten die Gegenstände später, was zu rechtlichen Konsequenzen führte.

Adeyemi beharrte darauf, von den Waffen nichts gewusst zu haben, übernahm jedoch als öffentliche Person die Verantwortung. Er äußerte Bedauern über sein Handeln und versprach, ähnliche Fehler künftig zu vermeiden. Sein Verein, Borussia Dortmund, reagierte, indem er den Spieler verpflichtete, als Teil eines sozialen Engagements Trainingseinheiten mit Kindern zu leiten. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken bezeichnete ein Gespräch mit Adeyemi als "gründlich und klar in Bezug auf sein Verhalten".

Unterdessen saß Adeyemi während des 6:0-Erfolgs der deutschen Nationalmannschaft im WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei auf der Bank. Der Sieg sicherte der Mannschaft die Teilnahme am Turnier, doch der Spieler kam im Spiel nicht zum Einsatz.

In Medien wurde der Fall kurz thematisiert, unter anderem mit einem Verweis auf ein Musikvideo eines Rappers, in dem Adeyemi zu sehen ist, wie Analyst Marcel Reif anmerkte. Bisher gab es jedoch weder eine öffentliche Stellungnahme des Spielers noch eine größere Reaktion in den sozialen Medien.

Mit dem Urteil ist das juristische Verfahren abgeschlossen: Adeyemi muss die Strafe zahlen und die vom Verein auferlegten gemeinnützigen Aufgaben erfüllen. Sein Geständnis, die "Mystery Box" bestellt zu haben, sowie seine anschließende Entschuldigung beenden den Vorfall. Nun steht der Spieler vor der Aufgabe, sein öffentliches Image wiederaufzubauen und gleichzeitig seine Fußballkarriere fortzusetzen.

Quelle