Karim Adeyemi verurteilt: Waffenbesitz bringt BVB-Star vor Gericht
Adalbert BiggenAdeyemi entschuldigt sich nach Waffenschmuggelverurteilung - Karim Adeyemi verurteilt: Waffenbesitz bringt BVB-Star vor Gericht
Borussia Dortmunds Stürmer Karim Adeyemi zu Geldstrafe und Sozialstunden verurteilt
Karim Adeyemi, Stürmer von Borussia Dortmund, ist wegen unerlaubten Waffenbesitzes zu einer Geldstrafe und gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Der 22-Jährige musste sich nach einem Vorfall verantworten, bei dem er online eine sogenannte "Mystery-Box" bestellt hatte, die verbotene Gegenstände enthielt. Adeyemi hat sich inzwischen sowohl bei seinem Verein als auch bei der deutschen Nationalmannschaft entschuldigt.
Der Fall nahm seinen Lauf, als Adeyemi das Paket orderte, ohne zu wissen, dass es illegale Inhalte enthielt. Die deutschen Behörden erhoben daraufhin Anklage wegen unrechtmäßigen Waffenbesitzes, was zu einer Verurteilung führte. Das Urteil sieht eine Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen vor, deren Höhe sich an seinem Einkommen orientiert.
Zusätzlich wird Adeyemi Sozialstunden in Dortmunder Nordstadt ableisten. Das Projekt umfasst die Arbeit mit Kindern während Trainingseinheiten, bei der er junge Fußballer in ihrer Entwicklung unterstützen soll. Die Vereinbarung hierzu wurde zwischen BVB-Geschäftsführer Lars Ricken und DFB-Sportdirektor Rudi Völler getroffen.
Nach dem Urteil äußerte Adeyemi öffentlich seine Reue. Er bedauerte sein Handeln und räumte ein, wie ernst der Verstoß zu bewerten sei. Der Fall wurde mit einer finanziellen Sanktion und verpflichtenden Gemeinschaftsarbeit abgeschlossen. Durch Adeyemis Engagement im Jugendfußball soll dem Vorfall eine konstruktive Wendung gegeben werden. Seitens der Nationalmannschaft gab es bisher keine weiteren Stellungnahmen zu der Angelegenheit.






