KSI in der Kritik: Gewalt-Witz über schwangere Frauen entfacht Debatte
Andree TrubinKSI in der Kritik: Gewalt-Witz über schwangere Frauen entfacht Debatte
Ein 2017 auf YouTube veröffentlichtes Video, das nun wieder die Runde macht, bringt den Juror der Castingshow Britain’s Got Talent, KSI, in die Kritik. In dem Clip macht er einen Witz über Gewalt gegen schwangere Frauen – was bei Aktivisten gegen häusliche Gewalt auf scharfe Verurteilung stößt. Die als anstößig beschriebenen Äußerungen, so eine dem YouTuber nahestehende Quelle, haben die Debatte über seine früheren Inhalte neu entfacht.
In dem Video unterhält sich KSI mit seiner Mutter über Schwangerschaft. Als sie ihm rät, Kondome zu benutzen, kontert er mit einem „Scherz“ darüber, einem Baby einen Schlag zu verpassen, falls eine Frau von ihm schwanger würde. Der Austausch war Teil einer weiteren Diskussion über sicheren Sex.
Die Hilfsorganisation Women’s Aid, die Opfer häuslicher Gewalt unterstützt, verurteilte die Aussagen scharf. Solche „Witze“ verharmlosten Gewalt gegen Frauen, argumentiert die Organisation. Unterdessen räumte eine KSI nahestehende Quelle ein, dass die Wortwahl unangemessen war – „dumm und falsch“, wie es hieß.
Die Kontroverse zeigt, wie nachhaltig sich Online-Inhalte auswirken können – selbst Jahre nach ihrer Veröffentlichung. KSIs Äußerungen ziehen Kritik von Interessensverbänden auf sich, während sein Team einräumt, dass der „Scherz“ ein schwerer Fehlgriff war. Der Vorfall nährt die anhaltende Diskussion über die Verantwortung von Personen des öffentlichen Lebens.






