Modernisierte Feuerwehrzentrale in Herford nach 6,7-Millionen-Investition wieder eröffnet
Andree TrubinModernisierte Feuerwehrzentrale in Herford nach 6,7-Millionen-Investition wieder eröffnet
Kreisfeuerwehrzentrale Herford nach umfangreicher Sanierung wiedereröffnet
Die Kreisfeuerwehrzentrale in Herford hat nach einer grundlegenden Modernisierung wieder ihre Türen geöffnet. Das im Oktober 2025 abgeschlossene Projekt umfasste die Sanierung zentraler Einrichtungen und eine Erweiterung der Kapazitäten. Die Bauarbeiten kosteten knapp 6,7 Millionen Euro und dauerten über zwei Jahre.
Die Arbeiten an der Zentrale begannen im Mai 2023. Durch die Sanierung entstanden 1.500 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche, darunter größere Fahrzeughallen für mehr Einsatzfahrzeuge sowie neue Bürobereiche. Zudem wurden Bereitschaftsräume eingerichtet, um die Unterbringung des Personals zu verbessern.
Ein zentraler Bestandteil des Projekts waren technische Aufrüstungen. So wurde ein leistungsstarkes Notstromsystem installiert, das den Betrieb auch bei längeren Stromausfällen aufrechterhält. Die Atemschutzwerkstatt und die Schlauchpflegeanlage wurden nach modernen Umwelt-, Wirtschafts- und Ergonomie-Standards erneuert.
Auch die Ausbildungsstätten erhielten umfassende Updates. Der Atemschutzübungsbereich wurde modernisiert, und eine taktische Übungswohnung mit VR-Technologie kam hinzu. Diese Maßnahmen sollen die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrkräfte im gesamten Kreisgebiet stärken.
Die Feuerwehrleitstelle bleibt das zentrale Steuerungsorgan für alle Feuerwehrstandorte im Kreis Herford. Sie koordiniert die Einsätze und dient als Hauptausbildungsstätte für die Mannschaften der Region. Der scheidende Landrat Jürgen Müller weihte die sanierte Zentrale bei der Fertigstellung offiziell ein.
Die modernisierte Kreisfeuerwehrzentrale bietet nun bessere Ausbildungsmöglichkeiten, eine höhere Betriebssicherheit und erweiterte Kapazitäten. Die Investition von 6,7 Millionen Euro stellt sicher, dass die Feuerwehr den aktuellen und künftigen Anforderungen gerecht wird. Gleichzeitig stärkt das Projekt die Unterstützung für die Feuerwehrstandorte im gesamten Kreis Herford.






