27 April 2026, 06:25

Mönchengladbach erhält 149 Millionen Euro für dringende Infrastrukturprojekte bis 2036

Eine städtische Straße mit hohen Gebäuden, Infrastruktur und Bäumen unter einem klaren blauen Himmel.

Mönchengladbach erhält 149 Millionen Euro für dringende Infrastrukturprojekte bis 2036

Mönchengladbach erhält in den nächsten zwölf Jahren 149 Millionen Euro im Rahmen eines großen Landesinvestitionsprogramms. Die Mittel sollen langjährige Lücken in der öffentlichen Infrastruktur schließen, die durch jahrelange Unterfinanzierung entstanden sind. Stadtvertreter begrüßen die neuen Ressourcen, betonen jedoch die Notwendigkeit einer sorgfältigen Planung.

Das zwölftjährige Investitionsprogramm der Landesregierung umfasst insgesamt 31,2 Milliarden Euro, wobei 21,1 Milliarden aus dem Bundes-Sondervermögen "Infrastruktur und Klimaneutralität" stammen. Oberbürgermeister Felix Heinrichs unterstrich die Dringlichkeit, öffentliche Einrichtungen zu modernisieren, und verwies darauf, dass Kommunen seit Jahrzehnten mit unzureichenden Finanzmitteln kämpfen.

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Auf einer jüngsten Ratssitzung wies Heinrichs darauf hin, dass das Land bisher keine nennenswerten Pauschalzuweisungen für bundesweit ausgewiesene Investitionsbereiche bereitgestellt habe. Dies habe lokale Behörden vor erhebliche Finanzierungsprobleme gestellt. Stadtdirektor und Kämmerer Michael Heck unterstützte diese Einschätzung und erläuterte, dass Kommunen in Nordrhein-Westfalen in der Regel fast 80 Prozent der Infrastrukturkosten selbst tragen müssten.

Das neue Programm bietet dringend benötigte Unterstützung: Die Hälfte der für die Kommunen vorgesehenen Mittel fließt in die Bildungsinfrastruktur. Weitere 20 Prozent sind für energetische Sanierungen und Klimaschutzmaßnahmen vorgesehen. Mönchengladbach plant, die Gelder vorrangig in Bildung und Kinderbetreuung, den Ausbau des Verkehrsnetzes sowie Projekte des Bevölkerungsschutzes zu investieren.

Heck wird den Ratsmitgliedern in Kürze eine detaillierte finanzielle Aufschlüsselung des Investitionsprogramms vorlegen. Die Stadt hat zugesichert, die Mittel verantwortungsvoll einzusetzen, um den größtmöglichen Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger zu erzielen.

Die Zuweisung von 149 Millionen Euro gibt Mönchengladbach die Möglichkeit, zentrale Dienstleistungen und Einrichtungen zu modernisieren. Zu den Prioritäten zählen Schulen, Verkehrsnetze sowie Projekte zur Klimaresilienz. Nun geht es darum, die Gelder in den kommenden Jahren effizient zu verteilen.

Quelle