Mönchengladbach testet NRW-Katastrophenschutz in historischer Großübung
Andree TrubinMönchengladbach testet NRW-Katastrophenschutz in historischer Großübung
Mönchengladbach testet NRW-Katastrophenschutzplan BHP 500 in Großübung
In einer groß angelegten Übung wird Mönchengladbach den Katastrophenschutzplan BHP 500 von Nordrhein-Westfalen auf den Prüfstand stellen. Die Simulation sieht ein abgestimmtes Vorgehen von örtlichen Rettungskräften und Freiwilligen vor, um sich auf Szenarien vorzubereiten, in denen bis zu 500 Menschen dringend medizinische Versorgung und Unterkunft benötigen.
Die Übung beginnt mit der Sammlung von Helferinnen und Helfern der vier großen Hilfsorganisationen an der Straße Am Borussiapark. Von dort aus bildet sich ein Konvoi, der durch die Stadt zum festgelegten Übungsgelände fährt. Alle Fahrzeuge des Konvois tragen auf der linken Seite blaue Flaggen, das letzte Fahrzeug eine grüne. Während der Fahrt blinken bei allen Einheiten blaue Blaulichter.
Am Einsatzort richten die Teams dann Funktionsbereiche für zentrale Aufgaben ein, darunter Registrierung, medizinische Versorgung, psychosoziale Betreuung und Verpflegung. Zudem wird die Einrichtung von Notunterkünften an sechs vorher festgelegten Schulstandorten geprobt. Eine dieser Einrichtungen, das Neuwerk-Schulzentrum, ist bereits mit wichtigen Hilfsgütern ausgestattet worden.
Der BHP-500-Plan NRW garantiert, dass bis zu 500 Betroffene im Krisenfall unverzüglich versorgt und untergebracht werden können. Die Feuerwehr Mönchengladbach hat gemeinsam mit den örtlichen Schulen diese Standorte für eine schnelle Aktivierung in realen Notlagen vorbereitet.
Die Übung dient der Bewertung der Zusammenarbeit der Einsatzkräfte – von der Sammlung über die Konvoifahrt bis hin zur Einrichtung der Unterkünfte. Eine erfolgreiche Durchführung würde die Einsatzbereitschaft der Stadt für großflächige Notfälle bestätigen. Die Ergebnisse fließen in die Weiterentwicklung der regionalen Katastrophenschutzstrategien ein.






