31 March 2026, 02:17

Mönchengladbachs Energiekosten explodieren – doch es gibt Hoffnung auf Besserung

Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund, Solarpanels auf einem Dach und einem blauen Himmel im Hintergrund.

Mönchengladbachs Energiekosten explodieren – doch es gibt Hoffnung auf Besserung

Mönchengladbach kämpft mit stark gestiegenen Energiekosten im Jahr 2024

Die Ausgaben für kommunale Gebäude stiegen um 53 %, sodass die Gesamtenergierechnung der Stadt auf 10,7 Millionen Euro anwuchs – vor allem getrieben durch die explodierenden Erdgaspreise. Dennoch zeigten sich beim Gesamtenergieverbrauch gemischte Trends je nach Energiequelle.

Der Stromverbrauch in städtischen Liegenschaften blieb mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) nahezu unverändert. Schulen waren mit Abstand die größten Energieverbraucher: Sie machten 49 % des Strombedarfs, 62,5 % des Erdgasverbrauchs und 68 % des Heizölverbrauchs aus. Der Erdgasverbrauch selbst lag stabil bei 50,4 Millionen kWh und sank damit leicht um 2 % im Vergleich zu 2023.

Der Heizölverbrauch normalisierte sich 2024 wieder, nachdem 2022 noch Vorräte angehäuft worden waren, und belief sich auf insgesamt 6 Millionen kWh. Auch der CO₂-Fußabdruck der städtischen Gebäude verringerte sich leicht um 0,33 % auf 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalente.

Um Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern, hat die Stadt in den vergangenen zwei Jahren ihre Energiemonitoringsysteme modernisiert. Ein kürzlich abgeschlossenes Projekt zur Beleuchtungsmodernisierung im Wert von 850.000 Euro wurde zur Hälfte aus einem Bundesförderprogramm finanziert. Weitere Pläne sehen den Austausch veralteter Stromzähler sowie die Zusammenführung von Wasser-, Wärme- und Energiedaten in einer einzigen Plattform vor.

Für die kommenden Jahre sind weitere Maßnahmen geplant: Zwischen 2026 und 2028 sollen in zwölf Schulen die Heizungsanlagen erneuert werden – ein Vorhaben, das der Stadtrat im März 2026 beschlossen hat. Zudem sind Gebäudesanierungen und die Installation von Solaranlagen für denselben Zeitraum vorgesehen.

Die Energiestrategie der Stadt setzt auf langfristige Einsparungen durch Infrastrukturmodernisierungen und digitale Überwachung. Mit gezielten Sanierungen und Bundesförderung will Mönchengladbach in den nächsten Jahren sowohl die Kosten als auch die Emissionen reduzieren. Die nächste Phase der Verbesserungen startet ab 2026.

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