01 April 2026, 00:20

Mordprozess in Kleve: Vier Jahre später wird versteckte Leiche dank Geständnis gefunden

Ein historisches Dokumentenbild, das ein Blatt mit Porträts, Vorhängen und Text zeigt, das einen juristischen Vorgang darstellt.

Urteil im Fall der Tötung eines 51-Jährigen auf der Halbinsel Höri am Bodensee Endgültig - Mordprozess in Kleve: Vier Jahre später wird versteckte Leiche dank Geständnis gefunden

Ein Mann ist wegen der Tötung eines 51-jährigen Opfers in Kleve, Nordrhein-Westfalen, verurteilt worden, nachdem ein Prozess schockierende Details über die Tat ans Licht brachte. Die Leiche, jahrelang versteckt, wurde erst in diesem Jahr nach den Aussagen des Angeklagten vor Gericht gefunden.

Der Angriff ereignete sich im Juni 2019. Der Angeklagte schlug das Opfer wiederholt mit schweren Schlägen, wobei er Ringe einsetzte, um schwere Verletzungen zuzufügen. Zwei Tage später starb das Opfer an inneren und äußeren Blutungen.

Als Motiv gilt Raub: Der Angeklagte hatte es auf Geld und Wertsachen abgesehen. Nach der Tat wurde die Leiche beseitigt und blieb jahrelang unentdeckt. Die Behörden führten das Opfer zunächst als vermisst.

Im Juni 2024 wurde der Angeklagte in Kleve festgenommen. Während des Prozesses führten seine Aussagen die Ermittler zu den versteckten Überresten. Die Leiche war offiziell 14 Tage als vermisst gemeldet, bevor sie gefunden wurde.

Der Prozess endete mit der Verurteilung des Angeklagten für die Tat von 2019. Der jahrelang vermisste Leichnam des Opfers wurde schließlich dank des Geständnisses des Angeklagten im Gerichtssaal geborgen. Der Fall zeigt die Brutalität des Angriffs und die lange Verzögerung bei der Auffindung der sterblichen Überreste.

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