07 April 2026, 20:31

NATO erhält Westfälischen Friedenspreis 2026 für Stabilität und Ukraine-Hilfe

Eine handgezeichnete Skizze von Menschen, die vor einer Bühne stehen, einige halten Waffen, mit dem Text "Frieden durch Europa" unten.

Westfälischer Friedenspreis 2026 geht an NATO - NATO erhält Westfälischen Friedenspreis 2026 für Stabilität und Ukraine-Hilfe

NATO erhält den Internationalen Westfälischen Friedenspreis 2026

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Das Militärbündnis wird für sein langjähriges Engagement zur Wahrung von Frieden und Stabilität in Europa ausgezeichnet. Die Jury hob insbesondere seine Rolle in Friedensmissionen sowie die Unterstützung für die Ukraine als entscheidende Gründe für die Ehrung hervor.

Der Preis wird seit 1998 alle zwei Jahre in Münster verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen die ehemaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl und Helmut Schmidt, die Crew der Internationalen Raumstation, Jordaniens König Abdullah II. sowie der französische Präsident Emmanuel Macron.

In diesem Jahr würdigte die Jury die NATO für ihre Zuverlässigkeit, die starken Partnerschaften und die Fähigkeit, durch Stabilität Frieden zu fördern. Besonders hervorgehoben wurden die jahrzehntelangen Friedensbemühungen im Kosovo sowie die anhaltende Unterstützung für die Ukraine. Unter Generalsekretär Mark Rutte habe das Bündnis gezeigt, dass militärische Stärke und Friedenssicherung kein Widerspruch sein müssen, sondern sich ergänzen können.

Rutte wird die Auszeichnung stellvertretend für die NATO entgegennehmen. Daneben erhält das Jugendnetzwerk "socioMovens" den Jugendpreis 2026. Seit 2013 organisiert die Gruppe regelmäßig Projektwochen für junge Menschen in Mittel- und Osteuropa.

Die Verleihung des Internationalen Westfälischen Friedenspreises 2026 an die NATO steht im Zeichen ihrer nachhaltigen Friedensarbeit. Die Einsätze in Krisenregionen und die Unterstützung für die Ukraine waren maßgeblich für die Entscheidung. Bei der Zeremonie wird zudem ein Jugendnetzwerk für seinen Beitrag zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit geehrt.

Quelle