02 April 2026, 18:20

Neuer Inklusionsrat in Bergisch Gladbach setzt auf mehr Teilhabe und Vielfalt

Eine vielfältige Gruppe von Menschen marschiert mit einer Fahne, auf der 'Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl' steht, durch die Straße, einige tragen Mützen und Schutzbrillen und andere halten zusätzliche Fahnen, vor einem Hintergrund von Gebäuden, Bäumen und einem klaren Himmel.

Neuer Inklusionsrat in Bergisch Gladbach setzt auf mehr Teilhabe und Vielfalt

Der Inklusionsrat von Bergisch Gladbach hat seine Mitgliederzahl erweitert und eine neue Führung gewählt. Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur übernimmt den Vorsitz, während Uta Vossebrecker von der Städtischen Musikschule Max Bruch als ihre Stellvertreterin fungiert. Beide wurden einstimmig von den 13 Ratsmitgliedern gewählt.

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Vor der jüngsten Erweiterung zählte der Inklusionsrat lediglich 12 Mitglieder. In diesem Jahr wuchs der Rat von neun auf 13 Sitze – erstmals wurden auch Vertreter:innen mit Lernbehinderungen aufgenommen. Damit soll eine breitere Teilhabe an lokalen Entscheidungsprozessen sichergestellt werden.

Der Rat verabschiedete zudem einen aktualisierten Aktionsplan Inklusion, der nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt wird. Zudem wurden Mitglieder in verschiedene Fachausschüsse des Stadtrats entsandt, um die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen stärker in politische Diskussionen einzubringen.

Katharina Kaul betonte, dass Inklusion die Grundlage einer Gesellschaft bilde, in der alle selbstbestimmt leben und in vollem Umfang teilhaben könnten. Bürgermeister Marcel Kreutz dankte allen Beteiligten für ihr Engagement bei der Gestaltung einer vielfältigen, barrierefreien und zukunftsorientierten Stadt.

Der erweiterte Inklusionsrat wird sich nun für mehr Repräsentation und Einfluss in der kommunalen Politik einsetzen. Mit der neuen Führung und dem überarbeiteten Aktionsplan strebt der Rat an, die Inklusion in Bergisch Gladbach weiter zu stärken. Die nächsten Schritte hängen von der Zustimmung des Stadtrats und der zuständigen Ausschüsse ab.

Quelle