26 March 2026, 00:20

Nordturm der Mönchengladbacher Hauptkirche Rheydt wird nach Jahren endlich saniert

Ein detailliertes Skizze einer verfallenen Kirche in Deutschland, mit begleitendem Text, vor einer grünen Landschaft.

Nordturm der Mönchengladbacher Hauptkirche Rheydt wird nach Jahren endlich saniert

Nordturm der Mönchengladbacher Hauptkirche Rheydt wird nach langer Wartezeit saniert – dank Bundesförderung

Der Nordturm der Hauptkirche Rheydt in Mönchengladbach soll nach jahrelanger Unsicherheit endlich renoviert werden, nachdem die notwendigen Mittel aus dem Bundesprogramm KulturInvest bewilligt wurden. Das Vorhaben ist Teil der bundesweiten Initiative zur Erhaltung kulturell bedeutender Bauwerke und soll ein zentrales Wahrzeichen der Stadt vor dem Verfall bewahren. Ohne diese Unterstützung hätten die Kosten die örtliche Kirchengemeinde überfordert.

Die Sanierung des Nordturms wurde nun in das Förderprogramm aufgenommen, wobei der Bund 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben übernimmt – das entspricht rund 1,16 Millionen Euro. Damit kann das lang ersehnte Projekt endlich in Angriff genommen werden. Die Instandsetzung des Südturms war bereits in früheren Förderplänen berücksichtigt worden.

Das KulturInvest-Programm unterstützt in ganz Deutschland den Erhalt kulturhistorisch wertvoller Gebäude und schützt so bedrohtes Kulturgut. Im Fall des Nordturms galt die Restaurierung als unverzichtbar, um das architektonische Erbe Mönchengladbachs zu bewahren. Lokale Politiker wie Kerstin Radomski (CDU) setzten sich erfolgreich für die Mittel ein und begleiteten das Antragsverfahren.

Auch Jochen Semmler, Vorsitzender des Bauvereins der Evangelischen Hauptkirche Rheydt, trug maßgeblich zum Gelingen des Projekts bei. Sein Engagement brachte die Pläne voran und sicherte die Zukunft des Turms. Zwar ist die genaue Gesamtsumme der Sanierung noch nicht endgültig beziffert, doch die Bundeszusage entlastet die Kirchengemeinde nun von der finanziellen Hauptlast.

Mit der bestätigten Förderung können die Arbeiten am Nordturm bald beginnen. Die 1,16 Millionen Euro des Bundes decken die Hälfte der anrechenbaren Kosten und machen das Vorhaben erst realisierbar. Die Sanierung wird ein historisches Bauwerk erhalten, das seit Generationen das Stadtbild prägt.

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