Ohligs plant radikale Verkehrswende mit "City Ring" – weniger Parkplätze, mehr ÖPNV-Sicherheit
Jolanta MeyerOhligs plant radikale Verkehrswende mit "City Ring" – weniger Parkplätze, mehr ÖPNV-Sicherheit
Ohligs steht vor einer grundlegenden Umgestaltung seines innerstädtischen Verkehrsnetzes. Mit dem Projekt „Ohligs City Ring“ soll umweltfreundliche Mobilität gefördert, der Zugang zum Stadtzentrum erleichtert und die Anbindung an den Hauptbahnhof gestärkt werden. Laut Stadtverantwortlichen werden die Maßnahmen zudem den Verkehrsfluss verbessern und die barrierefreie Infrastruktur ausbauen.
Ein zentraler Bestandteil des Vorhabens ist der Ausbau oder die Neuschaffung barrierefreier Bushaltestellen. Damit soll der ÖPNV für Einwohner und Besucher attraktiver werden. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit – insbesondere, um Konflikte zwischen parkenden Autos und Bussen zu verringern.
Durch neue Halteverbote und Verkehrsregeln entfallen auf der Kottendorfer Straße und der Bahnstraße insgesamt 28 Parkplätze. Auf der Rennpatt werden aus demselben Grund acht weitere Stellplätze gestrichen. Zudem wird eine Einbahnstraßenregelung für die Rennpatt geprüft, um den Verkehrsfluss zu optimieren und Busse effizienter fahren zu lassen.
Als teilweisen Ausgleich schafft die Stadt acht neue Parkplätze, die eine ehemalige Schulbus-Haltestelle auf der Rennpatt ersetzen. Insgesamt reduziert das Projekt die Parkplatzzahl in dem Gebiet um 35. Noch liegen jedoch keine Angaben zur Gesamtzahl der öffentlich verfügbaren Stellplätze vor, und die Auswirkungen dieser Kürzung wurden bisher nicht bewertet. Im Fokus stehen vor allem die Verbesserung der Verkehrsanbindungen und die Sicherheit für Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs.






