ÖPNV-Streik in NRW: Eltern verzweifelt – Schulen bleiben trotz Verkehrschaos geöffnet
Andree TrubinÖPNV-Streik in NRW: Eltern verzweifelt – Schulen bleiben trotz Verkehrschaos geöffnet
Eltern in Nordrhein-Westfalen kämpfen mit Schulbesuch während des ÖPNV-Streiks
In Nordrhein-Westfalen stehen Eltern vor großen Herausforderungen, da die Schulen trotz der laufenden Streiks im öffentlichen Nahverkehr geöffnet bleiben. Obwohl der Verkehr lahmliegt, besteht weiterhin Präsenzpflicht – viele Familien suchen verzweifelt nach Lösungen. Einige fordern die Einführung von Distanzunterricht, doch das Bildungsministerium lehnt dies kategorisch ab.
Das Landesbildungsministerium hat klargestellt: Distanzunterricht ist nicht erlaubt – selbst dann nicht, wenn Streiks angekündigt sind. Diese Regelung gilt für alle Schülerinnen und Schüler, auch für ältere, die sonst von zu Hause aus lernen könnten. Besonders betroffen sind Alleinerziehende oder Eltern, die keine Alternativen für den Schulweg ihrer Kinder haben.
Eine Schulleiterin der Gesamtschule Rosenhöhe in Bielefeld berichtete von zahlreichen besorgten Anrufen von Eltern. Viele baten um vorübergehenden Onlineunterricht, da sie ihre Kinder ohne Busse oder Bahnen nicht zur Schule bringen könnten. Doch das Ministerium bleibt unnachgiebig – Ausnahmen wird es nicht geben.
Da es keine offiziellen Zahlen gibt, ist unklar, wie viele Schulen während der Streiks mit hohen Fehlquoten zu kämpfen hatten. Einige Schulen mögen eigenständig Lösungen gefunden haben, doch flächendeckende Betreuungsangebote gibt es nicht. Bis auf Weiteres müssen Eltern ihre Arbeitszeiten umorganisieren oder andere Wege finden, um den Schulbesuch ihrer Kinder zu sichern.
Die Weigerung des Ministeriums, Distanzunterricht zuzulassen, lässt den Familien kaum Spielraum. Sie müssen ihre Kinder trotz der Verkehrschaos zur Schule bringen. Ohne politische Kurskorrekturen wird sich das Problem bei künftigen Streiks wiederholen.






