27 April 2026, 00:29

Papst Leo XIV. setzt mit Stil und Apple Watch neue Akzente im Vatikan

Ein Porträt von Papst Johannes Paul II. mit einem friedlichen Ausdruck, geschlossenen Augen und leicht geöffneten Lippen, der eine weiße Soutane und eine weiße Barette trägt, vor einem weißen Hintergrund.

Papst Leo XIV. setzt mit Stil und Apple Watch neue Akzente im Vatikan

Papst Leo XIV. hat in seinem ersten Jahr als Oberhaupt der Kirche nicht nur durch seine Führung, sondern auch durch seinen markanten Stil Akzente gesetzt. Vogue zählte ihn kürzlich zu den 55 bestangezogenen Persönlichkeiten des Jahres 2025 und lobte seine Fähigkeit, Tradition mit einem frischen Ansatz zu verbinden. Seine Kleidungswahl hat weltweit Aufmerksamkeit erregt und ihn deutlich von seinem Vorgänger abgehoben, dessen Auftritt deutlich schlichter wirkte.

Besonders sein erstes öffentliches Erscheinen als Papst wurde von Vogue sogar als sein "bestes Outfit des Jahres 2025" hervorgehoben. Während Papst Franziskus mit seinem einfachen Stil Demut verkörperte, setzt Leo XIV. auf eine selbstbewusstere Präsenz. Seine Gewänder folgen keinen Modetrends, sondern fungieren als eine Form der "stummen Theologie" – sie unterstreichen die Botschaft der Kirche durch visuelle Symbole.

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Hinter dieser stilistischen Neuausrichtung steht Filippo Sorcinelli, ein offen schwuler italienischer Modeschöpfer, der das Image des Papstes prägt. Sorcinellis Weg ins Vatikan begann bescheiden: Zunächst half er seiner Mutter bei der Reinigung der örtlichen Pfarrkirche. Trotz seiner sexuellen Identität betont er, dass es für ihn keinen Konflikt zwischen seinem Glauben und seinem privaten Leben innerhalb der katholischen Kirche gebe.

Leos XIV. Garderobe orientiert sich an klassischer päpstlicher Schneiderei, integriert aber dezente moderne Akzente. Auffällig ist etwa seine Apple Watch – ein kleines, aber zeitgemäßes Detail. Jeder Papst verkörpert durch seinen Stil eine eigene Identität, und bei Leo XIV. ist es die gelungene Synthese aus Tradition und Schlichtheit, die sein Markenzeichen geworden ist.

Seine Kleidung ist mehr als nur Ästhetik – sie ist eine bewusste Erweiterung seiner Rolle. Indem er historische Elemente mit unaufdringlichen Modernisierungen verbindet, vermittelt er Autorität, ohne den Bezug zur Gegenwart zu verlieren. Dass Vogue ihn in seine Liste aufgenommen hat, unterstreicht, wie weit sein Image über kirchliche Kreise hinaus wirkt.

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